Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Neue Frankfurter Altstadt
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Die Neue Frankfurter Altstadt (auch bekannt als Dom-Römer-Viertel bzw. -Quartier) ist das Zentrum der Altstadt von Frankfurt am Main, das von 2012 bis 2018 im Rahmen eines stĂ€dtebaulichen Großvorhabens rekonstruiert wurde. Unter dem Namen Dom-Römer-Projekt wurde ein rund 7.000 Quadratmeter großes GrundstĂŒck zwischen Römerberg im Westen und dem Domplatz im Osten, begrenzt durch die Braubachstraße im Norden und die Schirn Kunsthalle im SĂŒden, neu gestaltet und bebaut. Der Alte Markt verbindet als sogenannter Krönungsweg die beiden fĂŒr die Krönung der römisch-deutschen Könige und Kaiser bedeutenden Orte. Das Gebiet bildet den Kern der Altstadt, die bis zur Zerstörung bei den Luftangriffen 1944 mit ihren rund 1250 grĂ¶ĂŸtenteils aus dem Mittelalter und der Renaissance stammenden FachwerkhĂ€usern als eine der grĂ¶ĂŸten und bedeutendsten FachwerkstĂ€dte galt.cite-ref-1[1] Von Anfang der 1970er-Jahre bis 2010 war das GrundstĂŒck vollstĂ€ndig mit dem Technischen Rathaus und dem U-Bahnhof Dom/Römer bebaut.

Im Zuge des Dom-Römer-Projekts wurden die PlĂ€tze und StraßenzĂŒge Alter Markt, HĂŒhnermarkt, Hinter dem LĂ€mmchen und Neugasse mit ihren historischen GrundstĂŒcken und Innenhöfen, darunter dem Hof Rebstock am Markt und dem Goldenen LĂ€mmchen, weitgehend wiederhergestellt. Insgesamt entstanden 35 Neubauten, darunter 15 als schöpferische Nachbauten bezeichnete Rekonstruktionen von historischen AltstadthĂ€usern. Als wertvollste Rekonstruktion und PrunkstĂŒck des Areals gilt das Haus zur Goldenen Waage. FĂŒr alle Neubauten galt eine 2010 erlassene Gestaltungssatzung, die unter dem Vorsitz von Christoph MĂ€ckler entstanden war, ausschließlich steile SatteldĂ€cher zuließ und die Verwendung bestimmter Baumaterialien vorschrieb, die fĂŒr Frankfurt regionaltypisch waren und sind, wie etwa Sandstein, Basaltlava (fĂŒr die Sockel) und Naturschiefer. Die Baukosten wurden durch diese Auflagen so in die Höhe getrieben, dass die Kosten durch den Verkauf nicht gedeckt werden konnten und die Steuerzahler ein Defizit von 90 Millionen Euro tragen mussten.cite-ref-2[2]

Im Baugebiet liegt der ArchĂ€ologische Garten mit zwischen 1953 und 1973 ausgegrabenen Überresten der römischen Niederlassung auf dem DomhĂŒgelcite-ref-3[3] und der karolingischen Königspfalz Frankfurt. Um die Ausgrabungen dauerhaft zu schĂŒtzen und zugĂ€nglich zu halten und die zwei Meter Höhenunterschied zwischen dem Markt und der heutigen Bendergasse auszugleichen, entstand im SĂŒden des Areals ein Ensemble aus fĂŒnf GebĂ€uden, das Stadthaus am Markt.

Die wesentliche kommunalpolitische Entscheidung fĂŒr das Projekt fiel im September 2007 mit einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung. Dem gingen eine mehrjĂ€hrige Planungsphase mit einem in Politik und Öffentlichkeit ĂŒberwiegend negativ bewerteten Architekturwettbewerb voran sowie die Beteiligung von Öffentlichkeit und BĂŒrgerinitiativen wie den Freunden Frankfurts. Insbesondere das bĂŒrgerliche Engagement fĂŒhrte zur altstadtorientierten Planung des Dom-Römer-Projekts. Die 35 EntwĂŒrfe der Neubauten wurden 2010/11 in mehreren Architektenwettbewerben mit mehr als 170 Teilnehmern ermittelt. Ende Januar 2012 fand die Grundsteinlegung statt. Ende 2017 waren alle HĂ€user von außen weitgehend fertiggestellt. Am 9. Mai 2018 wurden die BauzĂ€une entfernt und das neue Quartier der Öffentlichkeit vollstĂ€ndig zugĂ€nglich gemacht.cite-ref-4[4]cite-ref-faz180509-5-0[5] Vom 28. bis 30. September 2018 fand ein dreitĂ€giges Altstadtfest zur Eröffnung statt.cite-ref-altstadtfest-6-0[6]cite-ref-rahmenkonzept-7-0[7] Zwischen 250.000 und 300.000 Menschen kamen zu dem BĂŒrgerfest nach Frankfurt.cite-ref-altstadtfest2-8-0[8] Im MĂ€rz 2019 erhielt das Frankfurter Dom-Römer-Projekt den renommierten internationalen MIPIM-Award.cite-ref-9[9]

Contents

‱ Rebstock-Hof
‱ Spolien
‱ Rezeption
‱ Literatur
‱ Rezeption
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Vorgeschichte

Im Zweiten Weltkrieg wurde die mittelalterliche Altstadt von Frankfurt am Main, bis dahin eine der besterhaltenen Mitteleuropas, durch Bombenangriffe nahezu komplett zerstört. Nur wenige GebĂ€ude mit historischer Bausubstanz blieben erhalten, in der Nachkriegszeit wurden zudem weitere beschĂ€digte GebĂ€ude ĂŒberwiegend zugunsten „autogerechter“ Verkehrsplanungen abgerissen. Sehr vereinzelt kam es zur Ă€ußerlichen Rekonstruktion von Bauwerken, der ĂŒberwiegende Teil der einstigen Altstadt wurde unter weitgehender Aufgabe des historischen Straßennetzes im Stil der 1950er-Jahre neu bebaut.

Nur der Bereich zwischen Römerberg und Dom blieb nach der EnttrĂŒmmerung Brachland, ĂŒber dessen Bebauung lange Zeit gestritten wurde. WĂ€hrenddessen konnten ArchĂ€ologen ab 1953 auf dem Areal unter den hochmittelalterlichen Schichten die Überreste einer römischen Niederlassung, aber auch jĂŒngere Spuren, vor allem aus karolingischer Zeit freilegen. Damit galt eine jahrhundertelange Suche nach dem Ursprung der Stadt als beendet, wenngleich auch die zuvor nur durch Urkunden ĂŒberlieferte Königspfalz Frankfurt nicht vom legendĂ€ren GrĂŒnder Frankfurts, Karl dem Großen, sondern nach Befund erst von seinem Sohn, Ludwig dem Frommen, erbaut worden war.

1966 begann der Bau fĂŒr die B-Strecke der Frankfurter U-Bahn zwischen Hauptbahnhof und Konstablerwache. Der Linienverlauf der neuen U-Bahn fĂŒhrte auch durch die Altstadt, mit einer Station unter dem bislang unbebauten und als Parkplatz genutzten Areal zwischen Dom und Römer. Beim Bau des U-Bahnhofs Dom/Römer 1970/71 nahm man aufgrund der offenen Bauweise in Kauf, einen großen Teil des noch nicht archĂ€ologisch untersuchten Ă€ltesten Frankfurter Siedlungsbodens zu vernichten.

Anschließend entstand 1972–1974 nach jahrelanger Diskussion auf dem Areal das Technische Rathaus als Sitz der technischen Ämter der Stadtverwaltung. FĂŒr den Aushub der Baugrube wurden an der Braubachstraße fĂŒnf AltstadthĂ€user abgerissen, die den Krieg ĂŒberdauert hatten. Das im brutalistischen Baustil errichtete GebĂ€ude stellte mit seinen gewaltigen Ausmaßen eine stĂ€dtebauliche Dominante in der Altstadt dar, die keinerlei RĂŒcksicht auf die sonstige, geschweige denn ehemalige kleinteilige Bebauung der Umgebung nahm. Die Baukosten betrugen insgesamt 93 Millionen DM.cite-ref-10[10]

→

Hauptartikel

:

Technisches Rathaus (Frankfurt am Main)

Neben der U-Bahn errichtete man unter dem Dom-Römer-Areal auch ein zweigeschossiges unterirdisches Parkhaus, das sich in Ost-West-Richtung von der Domstraße bis vor die Römer-Fassade und in Nord-SĂŒd-Richtung von der Braubachstraße bis zur Saalgasse hinzieht. Nach Abschluss der Bauarbeiten bildete die Decke der Tiefgarage das neue Platzniveau, das nun etwa zwei Meter ĂŒber dem historischen Bodenniveau lag. Die aus der FrĂŒhzeit Frankfurts stammenden archĂ€ologischen Funde der Altstadtgrabung ab 1953, ebenfalls zunĂ€chst abgetragen, wurden konserviert und als ArchĂ€ologischer Garten der Öffentlichkeit zugĂ€nglich gemacht.

1994 verkaufte die Stadt Frankfurt das Technische Rathaus fĂŒr 148 Millionen DM an die Deutsche Immobilien Leasing (DIL), ein Tochterunternehmen der Deutschen Bank. Gleichzeitig wurde das GebĂ€ude mit der Option an die Stadt zurĂŒckvermietet, dass die Stadt das Rathaus nach Auslaufen des Leasingvertrages im Jahr 2006 fĂŒr 135 Millionen DM zurĂŒckerwerben könne, eine sogenannte Sale-Lease-Back-Vereinbarung.cite-ref-faz-net-20041108-11-0[11]

Planungsgeschichte

2004–2006

FĂŒr den Umbau des Technischen Rathauses stellten die Projektentwickler Max Baum Immobilien und Groß & Partner im Auftrag des EigentĂŒmers DIL PlĂ€ne fĂŒr einen Umbau vor. Nach PlĂ€nen des Frankfurter BĂŒros Stefan Forster Architekten sollte der GebĂ€udekomplex in zwei HĂ€user getrennt und dadurch eine Gasse von der Braubachstraße zum Rondell der Schirn Kunsthalle geschaffen werden. FĂŒr die Betonfassaden war völlige Neugestaltung mit einer Lochfassade aus Naturstein, fĂŒr die kĂŒnftige Nutzung im viergeschossigen Sockel die Stadtbibliothek sowie LĂ€den und Restaurants vorgesehen. DarĂŒber hinaus sollten in den drei TĂŒrmen etwa 160 Wohnungen geschaffen werden. Der Leasing-Vertrag mit der Stadt hĂ€tte unter der Vorgabe der modifizierten Nutzung des GebĂ€udes auf 20 Jahre verlĂ€ngert werden können.cite-ref-faz-net-20041108-11-1[11]

Einen anderen Ansatz verfolgte Dominik Mangelmann, der 2004 eine Realisierungsstudie fĂŒr eine historische Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt erstellte, jedoch mit dem Abriss des Technischen Rathauses.cite-ref-12[12] Die Stadtverordneten beschlossen daraufhin im Dezember 2004 die DurchfĂŒhrung eines stĂ€dtebaulichen Ideenwettbewerbs, in dem beide Varianten (Umbau oder Abriss mit anschließender kleinteiliger Bebauung) durchgespielt werden sollten. In diesem Zusammenhang waren auch Stimmen zu hören, „angelehnt an die kleinteilige gotische Struktur der Altstadt, dort auch eine Kleinteiligkeit in der Bebauung [zu] erreichen“.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Stellte dies schon ein ungewöhnliches Vorgehen dar, so kam erschwerend hinzu, dass fĂŒr die kĂŒnftige Nutzung des Areals keine Vorgaben gemacht wurden. Gegen dieses Vorgehen wandte sich die Architektenkammer in Wiesbaden, die die Pflicht zur Vorlage von zwei EntwĂŒrfen fĂŒr unpraktikabel hielt und eine eindeutige Entscheidung der Politiker forderte. Die ursprĂŒnglich fĂŒr Januar 2005 angekĂŒndigte Ausschreibung des Wettbewerbs erfolgte schließlich nicht.cite-ref-15[15]

Im Mai 2005 beschloss das ViererbĂŒndnis im Römer, bestehend aus CDU, SPD, FDP und GrĂŒnen, die Umbau-Variante nicht weiter zu verfolgen. FĂŒr den stĂ€dtebaulichen Wettbewerb wurden dann folgende Vorgaben festgesetzt: Kleinteilige Bebauung, deren Fassaden und DĂ€cher sich harmonisch in die Altstadtbebauung einfĂŒgen, Unterbringung von 20.000 mÂČ BruttogeschossflĂ€che innerhalb der GrundstĂŒcksgrenzen des Technischen Rathauses, Überbauung des ArchĂ€ologischen Gartens mit 7.000 mÂČ, weiterhin öffentlich zugĂ€ngliche Nutzung des ArchĂ€ologischen Gartens mit den Überresten der Königspfalz sowie die Wiederherstellung des Marktes als Straßenzug zwischen Dom und Römer. Der plakative Name Krönungsweg fĂŒr den Markt leitet sich von den insgesamt 10 Kaiserkrönungen ab, die zwischen 1562 und 1792 in Frankfurt stattfanden. An dem stĂ€dtebaulichen Wettbewerb beteiligten sich 20 BĂŒros.cite-ref-faz-net-16-0[16]

Im Juli 2005 einigten sich die Stadt und die DIL auf neue VertragsmodalitĂ€ten nach dem Abriss des Technischen Rathauses. Diese sahen vor, dass die Stadt das GrundstĂŒck nicht zurĂŒckkauft, sondern dass das Leasing-Modell fortgesetzt wird.cite-ref-faz-net-16-1[16]

Im August 2005 legten die Freien WĂ€hler im Römer einen Antrag vor, der fĂŒr das geplante Dom-Römer-Areal eine AnnĂ€herung an die historischen Gassen und PlĂ€tze sowie die Rekonstruktion einiger stĂ€dtebaulich bedeutender GebĂ€ude, etwa das Haus zur Goldenen Waage oder das Haus zum Esslinger (auch bekannt als Junger Esslinger oder Haus der Tante Melber), forderte. Der im September 2005 gekĂŒrte Siegerentwurf des Frankfurter BĂŒros KSP Engel und Zimmermann erfĂŒllte jedoch nur wenige dieser Forderungen. So wurde der „Krönungsweg“ nicht entlang des Straßenverlaufs des Markts, den sogar der Bau des Technischen Rathauses von 1972 weitgehend respektierte, trassiert, sondern in einer schnurgeraden Diagonalen vom Steinernen Haus zum Domturm. Die ĂŒberplanten FlĂ€chen des Technischen Rathauses und des ArchĂ€ologischen Gartens wurden erneut mit Großbauten besetzt, zur Braubachstraße sollte ein Wohnkomplex mit drei Innenhöfen entstehen. In Höhe des ArchĂ€ologischen Gartens war neben einem schmalen GebĂ€ude ein trapezförmiger Platz vorgesehen, den es ebenso wie die auf den Domturm zulaufende Diagonale nie in der Frankfurter Stadtbaugeschichte auch nur in Ă€hnlicher Form gegeben hatte.cite-ref-17[17]

Bei der PrĂ€sentation des Entwurfs hob Planungsdezernent Edwin Schwarz (CDU) allerdings hervor, dass es sich lediglich um einen Vorschlag handele, wie die geforderte Baumasse zu verteilen sei: „Was hier zu sehen ist, wird so nicht gebaut werden“. Über die endgĂŒltige Gestaltung wĂŒrden weitere Architekturwettbewerbe entscheiden. Weiterhin sprach sich Schwarz dagegen aus, einzelne historische GebĂ€ude zu rekonstruieren, da diese dann neben modernen GebĂ€uden stehen wĂŒrden.cite-ref-18[18] Eine Entscheidung, ob die Stadt das Leasingmodell mit der DIL verlĂ€ngere oder die Option des RĂŒckkaufes wahrnehmen werde, sei noch nicht gefallen, so Schwarz.cite-ref-19[19]

Der Siegerentwurf wurde kontrovers diskutiert, insbesondere die Verlegung des „Krönungsweges“, die als zu massig empfundenen GebĂ€ude sowie deren flache DĂ€cher, die nicht mit den SatteldĂ€chern der Altstadt harmonieren, wurden kritisiert. Auch von Seiten der Stadtverordneten wurden Stimmen laut, den Entwurf deutlich zu ĂŒberarbeiten und stĂ€rker an das historische Vorbild anzulehnen.cite-ref-20[20] Im September 2005 schlugen die Altstadtfreunde und die Frankfurter SPD vor, die Entscheidung ĂŒber die Gestaltung des Dom-Römer-Areals den BĂŒrgern zu ĂŒberlassen und einen BĂŒrgerentscheid zu veranstalten. Demnach sollten zwei oder drei konkurrierende EntwĂŒrfe mit einerseits historischer bzw. historisierender und andererseits angepasster neu gestalteter Bebauung erarbeitet werden.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]

Im Oktober 2005 prĂ€sentierten die Freien WĂ€hler unter dem Titel „Eine Altstadt fĂŒr Frankfurts Seele“ in einer öffentlichen Veranstaltung das Konzept von Dominik Mangelmann fĂŒr einen historisch genauen Wiederaufbau alter HĂ€user, Gassen und PlĂ€tze.cite-ref-23[23] Im November 2005 stellte die CDU ihr Programm fĂŒr den Kommunalwahlkampf im folgenden Jahr vor und bekannte sich darin zu einer Bebauung, die sich „so genau wie möglich“ an die historischen Gegebenheiten anpasse.cite-ref-24[24]

Im Dezember 2005 wurde auf Bestreben der CDU ein Sonderausschuss fĂŒr die Altstadtbebauung ins Leben gerufen, einen Ă€hnlichen Ausschuss hatte es bereits Anfang der 1980er-Jahre bei den Planungen fĂŒr den Wiederaufbau der Römerberg-Ostzeile (Samstagsberg) gegeben. Dabei wurde klar, dass sich die Fraktionen im Römer im Großen und Ganzen auf eine gemeinsame Linie verstĂ€ndigen konnten: Die möglichst genaue Wiederherstellung des historischen Grundrisses mit seinen Gassen, PlĂ€tzen und Höfen, sowie die Rekonstruktion einzelner, stĂ€dtebaulich bedeutsamer HĂ€user.cite-ref-25[25]

In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schlug OberbĂŒrgermeisterin Petra Roth (CDU) vor, vier GebĂ€ude, darunter das Haus zur Goldenen Waage und das Neue Rote Haus, A1 zu rekonstruieren, allerdings war Roth der Meinung, dass man diese nicht an ihrem originalen Standort wieder aufbauen könne. Es sei daher zu ĂŒberlegen, ob man diese GebĂ€ude nebeneinander oder an anderen Stellen anordne.cite-ref-26[26] Im Mai 2006 stellte ein vom Bund Deutscher Architekten (BDA) in Hessen organisierter Workshop Architekturmodelle auf Grundlage des KSP-Siegerentwurfs vor. Insgesamt 50 Architekten entwarfen dafĂŒr VorschlĂ€ge fĂŒr 20 zu bebauende Parzellen, wobei die Bandbreite der EntwĂŒrfe von modernen GebĂ€uden mit hohem Glasanteil bis hin zu modernen Interpretationen von FachwerkhĂ€usern (Ă€hnlich den in den 1980er-Jahren erbauten HĂ€usern in der Saalgasse) reichte.cite-ref-27[27]

Im Juni 2006 wurde bekannt, dass der Abriss des Technischen Rathauses frĂŒhestens 2008 beginnen könne, da sich der Umzug der dort befindlichen Ämter wegen Umbauten in der neuen Niederlassung verzögern werde. Anfang September 2006 entschied die schwarz-grĂŒne Koalition im Römer, entgegen frĂŒheren Verlautbarungen, den RĂŒckkauf des Technischen Rathauses zum 1. April 2007 und damit die Beendigung des Leasingvertrages mit der DIL. Weiterhin wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die ein Nutzungskonzept fĂŒr das Areal vorlegen sollte.cite-ref-28[28]

Um die BĂŒrger an der Planung zu beteiligen, wurde im Herbst 2006 von der Stadt eine Planungswerkstatt mit etwa 60 Teilnehmern durchgefĂŒhrt. An der ersten Wochenendveranstaltung im Oktober nahmen je zu einem Drittel BĂŒrger teil, die aus Initiativen und Vereinen kamen, die von den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen und die per Los ausgewĂ€hlt wurden. Nach der EinfĂŒhrung mit VortrĂ€gen und RundgĂ€ngen arbeitete man in Gruppen zu den Themen Nutzung der BaugrundstĂŒcke und ihre Parzellierung, Überbauung des ArchĂ€ologischen Gartens, Rekonstruktion von AltstadthĂ€usern und Gestaltungsleitlinien fĂŒr die GebĂ€ude. In der zweiten Veranstaltung im Dezember erörterten dieselben Teilnehmer das ĂŒberarbeitete stĂ€dtebauliche Konzept. Die Empfehlungen der Gruppen flossen in die folgenden Eckpunkte ein.cite-ref-29[29]

Im November 2006 prĂ€sentierte die schwarz-grĂŒne Koalition Eckpunkte fĂŒr die kĂŒnftige Altstadtbebauung: Weitgehende Wiederherstellung des historischen Stadtgrundrisses, Rekonstruktion von vier GebĂ€uden (Haus zur Goldenen Waage, Neues Rotes Haus, Haus zum Esslinger und Goldenes LĂ€mmchen) am historischen Standort durch die Stadt selbst, sowie Gestaltungsrichtlinien fĂŒr die ĂŒbrigen HĂ€user. Als Nutzung wurde ein hoher Wohnanteil angestrebt, der ArchĂ€ologische Garten sollte kleinteilig ĂŒberbaut werden und öffentlich zugĂ€nglich bleiben.cite-ref-30[30]

2007–2010

Am 1. April 2007 ging das GrundstĂŒck des Technischen Rathauses fĂŒr rund 72 Millionen Euro wieder in stĂ€dtischen Besitz ĂŒber.cite-ref-31[31] Im Mai 2007 wurde bekannt, dass die Koalition die Anzahl der zu rekonstruierenden GebĂ€ude auf sechs bis sieben erhöht hat: ZusĂ€tzlich sollen die HĂ€user Klein-NĂŒrnberg und Alter Esslinger wieder errichtet werden und damit die komplette HĂ€userreihe nördlich der Gasse Hinter dem LĂ€mmchen. Außerdem wurde festgelegt die Möglichkeit einer Rekonstruktion des Hauses Rebstock zunĂ€chst zu prĂŒfen.cite-ref-32[32]cite-ref-33[33]

Einer entsprechenden Magistratsvorlage, die auch die Rekonstruktion weiterer GebĂ€ude vorsieht, sofern sich dafĂŒr private Investoren finden, stimmten die Stadtverordneten im September 2007 zu. FĂŒr die Bauzeit wurden fĂŒnf Jahre angesetzt, wobei der Abriss des Technischen Rathauses nicht vor Mitte 2009 beginnen könne. FĂŒr die Überbauung des ArchĂ€ologischen Gartens wurde ein eigener Architekturwettbewerb angestrebt. Die Bebauung sollte aus einer Hand erfolgen, da durch die unter dem GelĂ€nde liegende Tiefgarage und den U-Bahnhof Dom/Römer eine komplizierte Baustellenlogistik erforderlich ist.cite-ref-34[34]

Im November 2008 wurde bekannt, dass die Vergabe der Bauleistungen fĂŒr das Dom-Römer-Areal europaweit ausgeschrieben werden sollte, nachdem die Stadt zunĂ€chst eine Direktvergabe an die Frankfurter Aufbau AG und die OFB Projektentwicklung favorisiert hatte. Die geplante Ausschreibung wurde allerdings gestoppt, als bekannt wurde, dass technische Probleme beim Abriss des Technischen Rathauses zu erwarten seien: So sei nur bei einem Abriss bis zum Erdgeschoss gewĂ€hrleistet, dass der unter dem GebĂ€ude liegende U-Bahn-Tunnel nicht durch Grundwasser ĂŒberschwemmt wĂŒrde, bei einem Total-Abriss drohe Gefahr, wenn nicht zugleich mit der Neubebauung begonnen werde. Auch seien zentrale Probleme wie die Verlegung der ZugĂ€nge zur U-Bahn bei der Neubebauung noch ungelöst.cite-ref-35[35]

Im MĂ€rz 2009 gab die Stadt Frankfurt dann bekannt, doch von einer europaweiten Ausschreibung abzusehen und stattdessen eine stĂ€dtische Projektgesellschaft mit dem Neubauvorhaben zu betreuen. Nach Auffassung der Stadt seien die rechtlichen Vorgaben, die eine europaweite Ausschreibung vorschreiben, bei dem nun gewĂ€hlten Vergabeweg nicht anwendbar, da sich die noch zu grĂŒndende Projektgesellschaft vollstĂ€ndig im Besitz der Stadt befinden wird. Der Auszug der stĂ€dtischen Ämter aus dem Technischen Rathaus sei nun im Herbst 2009 vorgesehen, 2010 solle der Abriss dann beginnen.

Im Juli 2009 wurde ein Architekturwettbewerb fĂŒr die Überbauung des ArchĂ€ologischen Gartens, „Stadthaus am Markt“ genannt, ausgelobt, außerdem wurde mit der Dom-Römer GmbH eine stĂ€dtische Gesellschaft fĂŒr die Entwicklung des Dom-Römer-Areals gegrĂŒndet.cite-ref-36[36] Nach einer ersten KostenschĂ€tzung der Dom-Römer GmbH lagen die Kosten fĂŒr die Altstadtbebauung bei 95 Millionen Euro, wovon allein 20 Millionen auf den Abriss des Technischen Rathauses entfielen.cite-ref-37[37]

Im Dezember 2009 wurde der Entwurf des ArchitekturbĂŒros Prof. Bernd Winking Architekten fĂŒr das „Stadthaus am Markt“ mit dem 1. Preis ausgezeichnet. Dieser sah ein kompaktes GebĂ€ude ĂŒber dem ArchĂ€ologischen Garten vor, jedoch sollte der Entwurf in Abstimmung mit dem Planungsamt der Stadt Frankfurt noch ĂŒberarbeitet werden.cite-ref-38[38] Die insgesamt vier PreistrĂ€ger des Wettbewerbs fĂŒr das „Stadthaus am Markt“ wurden durch die Stadt aufgefordert ihre EntwĂŒrfe zu ĂŒberarbeiten. Damit wurde klargestellt, dass der mit dem ersten Preis ausgezeichnete Entwurf nicht zwangsweise umgesetzt werden wird.cite-ref-39[39]

Im MĂ€rz 2010 teilte die Stadt mit, nachdem die ÜberprĂŒfung einer Rekonstruktion des Hauses Rebstock ein positives Ergebnis ergeben hatte, dass sie auch das NachbargebĂ€ude Braubachstraße 21 rekonstruieren werde. Damit stieg die Zahl der von der Stadt finanzierten Rekonstruktionen auf acht, nĂ€mlich Markt 5 (Haus zur Goldenen Waage), Markt 17 (Neues Rotes Haus), Hinter dem LĂ€mmchen 2 (Haus zum Esslinger), Hinter dem LĂ€mmchen 4 (Alter Esslinger), Hinter dem LĂ€mmchen 6 (Goldenes LĂ€mmchen), Hinter dem LĂ€mmchen 8 (Klein-NĂŒrnberg), Braubachstraße 19 (Haus Rebstock) und Braubachstraße 21.cite-ref-quartier-40-0[40]

Bei 15 weiteren GebĂ€uden hielt die Dom-Römer GmbH eine Rekonstruktion anhand der vorliegenden Dokumentation zunĂ€chst fĂŒr machbar, sofern sich private Investoren fĂ€nden.cite-ref-41[41] SpĂ€ter wurde die Zahl der zusĂ€tzlich möglichen Rekonstruktionen jedoch auf neun gesenkt, nĂ€mlich HĂŒhnermarkt 18 (Haus Schildknecht), HĂŒhnermarkt 20 (Zur Flechte), HĂŒhnermarkt 22 (Goldene Schere), HĂŒhnermarkt 24 (Eichhorn), HĂŒhnermarkt 26 (Schlegel), Markt 13 (GrĂŒne Linde), Markt 15 (Altes Rotes Haus), A2 Markt 28 (WĂŒrzgarten) sowie Braubachstraße 27. Die Frist fĂŒr Interessenten, um ein GrundstĂŒck im Dom-Römer-Bereich zu erwerben, endete am 31. Juli 2010.cite-ref-42[42]

2010–2012

Am 12. Juni 2010 trat die Gestaltungssatzung fĂŒr das Dom-Römer-Areal in Kraft. Diese beschrieb Richtlinien fĂŒr die Gliederung und Gestaltung von Fassaden und DĂ€chern sowie die Verwendung von Materialien. GrundsĂ€tzlich waren nur steil geneigte SatteldĂ€cher mit mindestens 55 Grad Neigung zulĂ€ssig.cite-ref-43[43]

Im August 2010 wurde ein offener Architekturwettbewerb fĂŒr die Neubauten auf dem Dom-Römer-Areal ausgeschrieben. Insgesamt 56 ArchitekturbĂŒros wurden fĂŒr die Teilnahme ausgewĂ€hlt und sollten Neubau-EntwĂŒrfe fĂŒr insgesamt 27 Parzellen erarbeiten. Zusammen mit den acht Parzellen, die fest fĂŒr die stĂ€dtischen Rekonstruktionen eingeplant waren, sollten damit insgesamt 35 GebĂ€ude auf dem Areal errichtet werden.

Im September 2010 wurde schließlich nach einer Überarbeitungsrunde das zunĂ€chst viertplatzierte ArchitekturbĂŒro Meurer Architekten mit einem ĂŒberarbeiteten Entwurf fĂŒr das „Stadthaus am Markt“ ausgewĂ€hlt. Der Entwurf sah vor, fast den gesamten ArchĂ€ologischen Garten zu ĂŒberbauen, und rĂŒckte das GebĂ€ude nahe an den Dom heran. Um ein kleinteiliges Erscheinungsbild zu wahren, wurde die Baumasse als Ensemble von fĂŒnf GebĂ€uden konzipiert.cite-ref-44[44]

Im MĂ€rz 2011 wurden die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs fĂŒr die Neubauten auf dem Dom-Römer-Areal vorgestellt. Insgesamt wurden 24 erste und 12 zweite Preise vergeben, dazu 13 Anerkennungen. Parzellen, bei denen mehr als ein Preis vergeben wurde, wurden erneut beurteilt. Bei zwei Parzellen, Markt 7 und Markt 40, wurden keine Preise vergeben.cite-ref-masterplanung-45-0[45] Im April 2011 wurden die EntwĂŒrfe in der Frankfurter Paulskirche öffentlich ausgestellt, zeitgleich die Planungsleistungen fĂŒr die acht stĂ€dtischen und die neun optionalen Rekonstruktionen ausgeschrieben. FĂŒr die beiden Parzellen Markt 7 und Markt 40 lobte die Dom-Römer GmbH im Juli 2011 einen weiteren Wettbewerb aus, aus dem im Oktober 2011 ein erster und drei zweite Preise hervorgingen, dazu zwei Anerkennungen.

Am 24. Januar 2012 prĂ€sentierte die Dom-Römer GmbH die Ergebnisse, welche Architekten fĂŒr die Bebauung des Dom-Römer-Areals ausgewĂ€hlt wurden und damit erstmals eine Übersicht ĂŒber die kĂŒnftige Gestalt der Altstadt. Neben den acht stĂ€dtischen Rekonstruktionen konnten KĂ€ufer fĂŒr sieben der neun optionalen Rekonstruktionen gefunden werden. Lediglich die Bauherren der Parzellen HĂŒhnermarkt 18 (Haus Schildknecht) und Braubachstraße 27 entschieden sich fĂŒr Neubauten. Insgesamt sollten somit 15 Rekonstruktionen und 20 Neubauten entstehen. Der HĂŒhnermarkt als zentraler Platz der neuen Altstadt wurde an drei Seiten rekonstruiert. Bei den Neubauten, die sich harmonisch in das Ensemble der Altstadt einfĂŒgen, aber dennoch als GebĂ€ude des 21. Jahrhunderts erkennbar sein sollten, setzten sich die Architekten durch, die 2011 mit ersten Preisen ausgezeichnet worden waren.cite-ref-masterplanung-45-1[45] Gegen die Wettbewerbsergebnisse formierte sich 2013 eine BĂŒrgerinitiative und versuchte erfolglos mit Hilfe eines BĂŒrgerentscheides mehr Rekonstruktionen durchzusetzen.cite-ref-46[46]

Im Februar 2012 legte die Haushaltskoalition der schwarz-grĂŒnen Stadtregierung eine Liste mit SparvorschlĂ€gen vor, die u. a. einen vorlĂ€ufigen Verzicht auf den Bau des „Stadthauses am Markt“ enthielt. Der Vorschlag löste gemischte Reaktionen aus: Die BĂŒrgerinitiative SOS Dompanorama, die sich fĂŒr die Erhaltung des freien Blicks vom Römerberg zum Dom einsetzt, begrĂŒĂŸte die Entscheidung, wĂ€hrend andere, etwa Michael Guntersdorf, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Dom-Römer GmbH, dadurch das Altstadt-Projekt insgesamt in Gefahr sahen.cite-ref-47[47] Wegen der notwendigen Ausgaben fĂŒr unverzichtbare technische Bauwerke und Außenanlagen hĂ€tte ein Verzicht auf das Stadthaus eine Haushaltseinsparung von nur maximal 8 Millionen Euro zur Folge gehabt.cite-ref-48[48]

Baugeschichte

Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

Anfang April 2010 startete mit dem ersten Baggerbiss offiziell der Abriss des Technischen Rathauses.cite-ref-49[49] Bis November 2010 wurde das GebĂ€ude zunĂ€chst nur bis zum Erdgeschoss abgetragen, anschließend die zweigeschossige Tiefgarage fĂŒr den Abriss vorbereitet, wobei die gesamte Haustechnik entfernt wurde. Von Mai 2011 bis Anfang 2012 wurde der Rest des GebĂ€udes abgerissen.

Am 23. Januar 2012 wurde symbolisch der Grundstein fĂŒr die Bebauung des Dom-Römer-Areals gelegt.cite-ref-50[50] Mit der Grundsteinlegung begannen die Arbeiten an der Bodenplatte fĂŒr die kĂŒnftige Altstadtbebauung.cite-ref-51[51] Die GebĂ€ude stehen auf der Decke des 1970–1972 gebauten,cite-ref-fr-2013-07-02-52-0[52] zweigeschossigen unterirdischen U-Bahnhofs und Parkhauses Dom-Römer.cite-ref-journal-ffm-2013-07-01-53-0[53]cite-ref-regiomelder-2013-06-20-54-0[54]cite-ref-55[55] Aus logistischen GrĂŒnden wurde das Dom-Römer-Areal von SĂŒd nach Nord gebaut, als sĂŒdlichstes GebĂ€ude entstand zunĂ€chst das Stadthaus am Markt. Das Denkmalamt ließ im Mai 2012 untersuchen, ob sich im östlichen Bereich des ArchĂ€ologischen Gartens weitere wichtige BodendenkmĂ€ler befinden. Dabei wurden weitere Teile der karolingischen Königspfalz entdeckt, die in die Planungen fĂŒr das Stadthaus miteinbezogen wurden. Im August 2012 wurde der sogenannte Schirn-Tisch, ein Anbau an die Kunsthalle Schirn, abgerissen, um mehr Platz fĂŒr die neue Altstadt zu schaffen.cite-ref-56[56] WĂ€hrend der GrĂŒndungsarbeiten fĂŒr das Stadthaus und die sĂŒdliche HĂ€userzeile am Markt wurde der ArchĂ€ologische Garten in Geotextilie eingepackt, mit einem kiesartigen Material aufgefĂŒllt und mit einer Betonschicht bedeckt.

Im FrĂŒhjahr 2013 waren die GrĂŒndungsarbeiten am Stadthaus abgeschlossen und der ArchĂ€ologische Garten wieder freigelegt. Im Mai 2013 begann der Rohbau des Stadthauses. Die ursprĂŒnglich fĂŒr 2014 vorgesehene Fertigstellung des Stadthauses verzögerte sich bis Ende 2015, die Fertigstellung des gesamten Dom-Römer-Areals war damals fĂŒr 2017 geplant.cite-ref-57[57] Im Dezember 2015 wurde bekannt, dass die Baukosten des Projekts nicht bei 170 Millionen Euro liegen, sondern sich nach einer erneuten SchĂ€tzung auf 185,7 Millionen Euro belaufen werden.cite-ref-58[58] Das Stadthaus wurde schließlich im Juni 2016 eröffnet.cite-ref-59[59]

Am 15. Oktober 2016 feierte die Stadt Frankfurt das Richtfest und öffnete Teile der Baustelle fĂŒr BĂŒrger.cite-ref-60[60]

Am 12. Dezember 2016 berichtete der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der GmbH vor dem Sonderausschuss Dom-Römer, dass die aktuelle Kalkulation 196 Millionen Euro betrĂ€gt. Wie der Planungsdezernent vortrug, entstĂŒnden die Mehrkosten durch projektfremde Kosten, wie z. B. die Sanierung der Tiefgarage.cite-ref-61[61] Zugleich bringen allein die 65 Wohnungen auf dem Areal 90 Millionen Euro fĂŒr die Stadt ein.cite-ref-62[62]

Im Dezember 2017 wurden die Ă€ußerlich fertiggestellten Rekonstruktionen bei einem Pressetermin vorgestellt. UrsprĂŒnglich sollten Krönungswegcite-ref-63[63] und Dom-Römer-Areal ab Ende MĂ€rz 2018 fĂŒr die Öffentlichkeit zugĂ€nglich sein;cite-ref-64[64] letztlich geschah dies am 9. Mai. Vom 28. bis 30. September 2018 wurde das neue Altstadtviertel mit einem Altstadtfest feierlich eröffnet, an dem mehr als 250.000 Besucher teilnahmen.cite-ref-altstadtfest-6-1[6]cite-ref-rahmenkonzept-7-1[7]cite-ref-altstadtfest2-8-1[8]

Die tatsĂ€chlichen Gesamtkosten des Projekts sollten im FrĂŒhjahr 2020 vorliegen, wenn alle GebĂ€ude bezogen und festgestellte MĂ€ngel beseitigt sein wĂŒrden. Nach dem aktuellen Wirtschaftsplan rechnet die DomRömer GmbH mit Gesamtkosten von „rund 200, maximal 210 Millionen Euro“.cite-ref-65[65] Etwa 75 Millionen Euro erlöste die Stadt Frankfurt aus dem Verkauf der Wohnungen. Über 80 Millionen € gingen darĂŒber hinaus ins Anlagevermögen der Stadt ĂŒber, darunter das Stadthaus am Markt (25 Millionen €), die sanierte Tiefgarage (35 Millionen €), die HĂ€user Goldene Waage und Neues Rotes Haus (8 Millionen bzw. 3 Millionen Euro). Etwa 12 Millionen Euro betrĂ€gt der Wert der LadengeschĂ€fte und Restaurants, aus denen die Stadt laufende Mieteinnahmen erzielt. Etwa 15 bis 20 Prozent der wĂ€hrend der Bauzeit angefallenen Mehrkosten seien auf PlanĂ€nderungen und Eingriffe in den Bauablauf zurĂŒckzufĂŒhren.

StraßenzĂŒge

Das Dom-Römer-Projekt umfasste genehmigungstechnisch ein einziges Bauvorhaben – „Umbau Tiefgarage und Neubau eines GebĂ€udes mit Wohn- und GeschĂ€ftsnutzung, Museum, Schank- und Speisewirtschaft, Beherbergungs-, Verkaufs- und VersammlungsstĂ€tten“ – auf dem FlurstĂŒck 199/41.cite-ref-66[66] Dabei entstanden nach StraßenzĂŒgen sortiert folgende GebĂ€ude und Ensembles:

Braubachstraße – SĂŒdseite

An der Braubachstraße wurden fĂŒnf HĂ€user sowie ein Hinterhaus mit Zugang von der Neugasse errichtet, eines davon als Rekonstruktion. Das Haus Braubachstraße 21, ehemals Im Rebstock 3cite-ref-braubach-21-67-0[67] ist ein dreigeschossiges Wohn- und WirtschaftsgebĂ€ude, das im Kern aus dem 16. Jahrhundert stammte und in der Barockzeit Ă€ußerlich verĂ€ndert wurde. In der fĂŒr Frankfurt typischen Bauweise erheben sich ĂŒber einem steinernen Erdgeschoss zwei auskragende Fachwerkgeschosse. Das Haus zeigt zur Braubachstraße die rekonstruierte Brandmauer aus Bruchstein, die 1905 beim Straßendurchbruch freigelegt worden war. Die Traufseite zum Hof Rebstock am Markt ist mit einem Zwerchhaus mit barockem Wellengiebel und mehreren Dachgauben gegliedert. Die Rekonstruktion ist ein Entwurf des Frankfurter BĂŒros Jourdan & MĂŒller. Das Erdgeschoss wird von der Verwaltung des St. Katharinen- und Weißfrauenstiftes genutzt, einer auf das Jahr 1353 zurĂŒckgehenden gemeinnĂŒtzigen Stiftung des Frankfurter Patriziers und Klerikers Wicker Frosch. An der Nord-Ost-Ecke des Hauses ist, wie schon seit 1935, die erhaltene Spolie des Winzerdenkmals eingelassen.

Westlich davon schließt sich der Neubau Braubachstraße 23 an, ein Entwurf von Eingartner Khorrami Architekten, Leipzig.cite-ref-68[68] Das viergeschossige Wohnhaus mit Mansarddach ist komplett mit dem fĂŒr Frankfurt typischen roten Mainsandstein verkleidet. An der Nordwestecke des GebĂ€udes an der Neugasse ist der Apfelweintrinker montiert, eine Spolie aus dem von Hermann Senf errichteten VorgĂ€ngerbau von 1940. Das Haus Goldenes Kreuz (Braubachstraße 25b) von Bernd Albers (ArchitekturbĂŒro aus Berlin) ist ein Hinterhaus zur Braubachstraße 23 und mit diesem nach historischem Vorbild durch drei Torbögen verbunden. Das dreigeschossige Haus hat wie sein VorgĂ€nger aus dem 18. Jahrhundert ein Zwerchhaus an der nördlichen Traufseite. Die beiden Giebelseiten liegen zur Neugasse und zum Hof zum Rebstock.cite-ref-69[69]cite-ref-70[70]

Auch das Nachbarhaus auf der westlichen Seite der Neugasse ist in rotem Sandstein gehalten. Das dreigeschossige GebĂ€ude Braubachstraße 27 mit zweigeschossigem klassizistischen Giebel stammt von Eckert Neebger Suselbeek, Berlin.cite-ref-71[71] Das Haus Braubachstraße 29 von Bernd Albers hat zwei Fassaden: Die Vorderseite zur Braubachstraße besteht aus einem Erdgeschoss mit fĂŒnf Arkaden, darĂŒber drei horizontal gegliederte Obergeschosse, deren oberstes durch ein Gesims abgesetzt wird. Das zurĂŒckgesetzte Dachgeschoss ist durch ein fĂŒnfachsiges Zwerchhaus, daneben jeweils zwei Mansarden, gegliedert. Das Hauptportal wird zusĂ€tzlich betont durch eine als Halbrelief ausgefĂŒhrte Marienfigur. Es fĂŒhrt in den Innenhof des Goldenen LĂ€mmchens. Die rĂŒckseitige Fassade zum LĂ€mmchenhof ist eine genaue Rekonstruktion des VorgĂ€ngerbaus von 1911, der seinerseits schon eine Rekonstruktion des Zustands von 1693 war.cite-ref-72[72]

Das Haus Zum Glauburger Hof (Braubachstraße 31) entstand in Anlehnung an den Jugendstil-Bau von 1913, der 1970 fĂŒr das Technische Rathaus abgerissen wurde. Der Entwurf stammt von Knerer und Lang Architekten, Dresden.cite-ref-73[73] In seine Fassade wurde der bereits von Hermann Senf vorgesehene Schriftzug Das Neue stĂŒrzt und altes Leben blĂŒht aus den Ruinen eingelassen, die Parodie eines Satzes aus Schillers Wilhelm Tell.

Markt „Krönungsweg“ – Nordseite

Die Nordseite des Marktes umfasst zwischen Dom und HĂŒhnermarkt vier Neubauten. Das erste, vom Haus am Dom durch einen schmalen Durchgang zum Hof Rebstock am Markt getrennt, ist das 1342 erstmals erwĂ€hnte Haus Großer Rebstock (Markt 8), ein Entwurf von Jordi Keller Architekten, Berlin.cite-ref-74[74] Das fĂŒnfgeschossige Haus steht genau gegenĂŒber der Goldenen Waage. Die beiden Arkaden im Erdgeschoss bilden den östlichen Eingang zum U-Bahnhof Dom/Römer. In die Fassade sind Stahlbeton-Spolien des Technischen Rathauses eingefĂŒgt. Wie der Neubau war auch sein um 1800 errichteter klassizistischer VorgĂ€nger ein Steinbau. Das westlich anschließende schmale Haus Schönau (Markt 10) ist ein Entwurf des Berliner BĂŒros von Ey.cite-ref-75[75] Mit seinem Sandsteinsockel und den vier auskragenden, verschieferten Obergeschossen erinnert es an den gotischen VorgĂ€ngerbau Schildknecht/Apotheke. Das 1472 erstmals erwĂ€hnte ursprĂŒnglich dreigeschossige Fachwerkhaus war im 17. Jahrhundert mit einem Wellengiebel aufgestockt worden. Das Haus Vorderer Schildknecht (Markt 12)cite-ref-76[76] stammt von Dreibund-Architekten aus Bochum und ist sehr Ă€hnlich dem vom selben BĂŒro entworfenen Haus Goldenes Haupt (Markt 36) gestaltet. Im Sandstein-Erdgeschoss mit seinen beiden hohen, eine Bobbelage andeutenden Bogenfenstern, befindet sich eine Bar. Seine beiden auskragenden, verputzten Obergeschosse erinnern an die in den 1980er Jahren entstandenen StadthĂ€user in der Saalgasse. Im Giebelgeschoss ist eine dreiachsige Loggia eingelassen, darĂŒber im Dachgiebel eine Frankfurter Nase angedeutet wie beim 1339 erstmals erwĂ€hnten gotischen VorgĂ€ngerbau. Eine besonders markante Schieferfassade in altdeutscher Deckung trĂ€gt das Eckhaus zum HĂŒhnermarkt, Neues Paradies (Markt 14)cite-ref-markt-14-77-0[77] von Johannes Götz und Guido Lohmann aus Köln. Der VorgĂ€nger war ein um 1800 errichteter fĂŒnfgeschossiger klassizistischer Bau mit flachem Pultdach. Er galt als wenig beachtenswert und war entsprechend schlecht dokumentiert.

Westlich des HĂŒhnermarktes folgen zunĂ€chst zwei Rekonstruktionen, dann sechs Neubauten. Das sĂŒdwestliche Eckhaus am HĂŒhnermarkt trĂ€gt den Namen Schlegel (Markt 26).cite-ref-markt-26-78-0[78] Der Nachbau eines um 1830 errichteten VorgĂ€ngers in der strengen Formensprache der 1809 erlassenen klassizistischen Bauordnung von Stadtbaumeister Johann Georg Christian Hess stammt von Hans Kollhoff, Berlin und Jourdan & MĂŒller, Frankfurt am Main. Sein Eingang betont die Eckhausfunktion. Der westliche Nachbar WĂŒrzgarten (Markt 28)cite-ref-79[79] wurde erstmals bereits 1292 erwĂ€hnt. Die Rekonstruktion stammt von Denkmalkonzept, Bad Nauheim. Es handelt sich um ein verputztes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert mit zweigeschossigem verschieferten Giebel, der unmittelbar unter dem Dachfirst eine charakteristische Auskragung aufweist, die Frankfurter Nase.

Das Alte Kaufhaus (Markt 30)cite-ref-markt-30-80-0[80] ist ein Entwurf von Morger und Dettli aus Basel. Der dreistöckige Bau mit Spitzgiebel ist formal auf das Ă€ußerste reduziert und beschrĂ€nkt sich streng auf die von der Gestaltungssatzung vorgegebenen Grundelemente. Nach Westen schließen sich die Neubauten Goldene Schachtel (Markt 32)cite-ref-markt-32-81-0[81] von Tillmann Wagner Architekten aus Berlin und Alter Burggraf (Markt 34)cite-ref-markt-34-82-0[82] von Francesco Collotti, Mailand, an. Wie das Alte Kaufhaus sind sie jeweils ĂŒber einen Hinterhof mit ihren HinterhĂ€usern verbunden, deren Fassaden zur schmalen Gasse Hinter dem LĂ€mmchen zeigen.

Das Goldene Haupt (Markt 36)cite-ref-markt-36-83-0[83] von Dreibund Architekten belegt eine der schmalsten Parzellen im Dom-Römer-Viertel. Das hoch aufragende Erdgeschoss erinnert an die Bobbelage des VorgĂ€ngerbaus. Im Haus befindet sich ein LadengeschĂ€ft der Höchster Porzellanmanufaktur. Das Haus Stadt Mailand (Markt 38)cite-ref-markt-38-84-0[84] von Michael A. Landes, Frankfurt, ist anders als sein barocker VorgĂ€nger giebelstĂ€ndig, greift aber in der Form der Fenster dessen Gestaltungselemente auf. Den westlichen Abschluss des Neubaugebietes bildet das Haus Zu den drei Römern (Markt 40)cite-ref-85[85] von Jordi Keller Architekten mit seinen drei Schauseiten zum Markt, zum Römerberg und zur Gasse Hinter dem LĂ€mmchen. Im Erdgeschoss und in der Giebelseite sind verschiedenen Spolien eingebaut. Eine davon erinnert an Dieter Bartetzko, der sich als Mitglied des Gestaltungsbeirates fĂŒr den Wiederaufbau der Altstadt einsetzte.cite-ref-faz180509-5-1[5] Auch die im Erdgeschoss eingesetzten Sandsteinarkaden zeigen deutliche Spuren von KriegsschĂ€den. Sie stammen von dem 1636 errichteten und 1950 abgerissenen Erdgeschoss des Hauses Zum Saal in der Saalgasse 29. Das umlaufende dreiseitige Spruchband trĂ€gt die eingravierten und vergoldeten Inschriften „Dorn und Disteln stechen sehr, falsche Zunge noch viel mehr; Doch will ich lieber durch Distel und Dorn waten, als mit falschen Zungen sein beladen.“ und „Machte der Neid BrĂ€nde wie das Feuer, so wĂ€r das Holz nicht halb so teuer und wĂ€ren der Neider noch so viel, so geschieht doch, was Gott haben will.“. Sie stammen aus der Novelle Der Mann aus dem Römer des Frankfurter Mundartdichters Georg Wilhelm Pfeiffer.

Markt „Krönungsweg“ – SĂŒdseite

An der SĂŒdseite des Marktes wurden sieben HĂ€user errichtet, davon vier Rekonstruktionen. Das Haus zur Goldenen Waage (Markt 5)cite-ref-86[86] von Jourdan & MĂŒller war die aufwendigste Rekonstruktion des Dom-Römer-Projekts. Wie vor der Zerstörung wird es kĂŒnftig als Außenstelle des Historischen Museums genutzt, außerdem ziehen ein Kaffeehaus und das Stoltze-Museum ein. Die drei folgenden GrundstĂŒcke, Markt 7 bis Markt 11, haben nur sehr geringe Tiefe, da sie mit der RĂŒckseite an das Hinterhaus der Goldenen Waage stoßen. Das Haus Weißer Bock (Markt 7)cite-ref-87[87] ist ein Neubau von Helmut Riemann, LĂŒbeck. Es dient der barrierefreien Erschließung der Goldenen Waage, die kein eigenes Treppenhaus hat, und wird darĂŒber hinaus durch das Stoltze-Museum genutzt. Der 1467 erstmals erwĂ€hnte VorgĂ€ngerbau war ein dreigeschossiges, giebelstĂ€ndiges Fachwerkhaus mit zwei Dachgeschossen, das im 18. und im spĂ€ten 19. Jahrhundert umgebaut worden war. Der dreigeschossige Neubau hat eine schlichte Sandsteinfassade mit sechs Fenstern je Geschoss, wie beim VorgĂ€nger. Das NachbargebĂ€ude Kleiner Vogelsang ist ein Doppelhaus (Markt 9/11) von Dreibund Architekten.cite-ref-88[88] Die VorgĂ€ngerbauten aus dem 16. Jahrhundert waren viergeschossige, bis zum Giebel verputzte Fachwerkbauten. Die beiden Parzellen sind Ă€ußerst schmal und gehörten schon frĂŒher zu den kleinsten GrundstĂŒcken der Altstadt. Der barocke Giebel des Hauses Markt 11 leitet stilistisch in die rekonstruierte GrĂŒne Linde (Markt 13) ĂŒber.cite-ref-markt-13-89-0[89] Das erstmals 1439 erwĂ€hnte GebĂ€ude wurde im 18. Jahrhundert barock umgebaut. Vor seiner Zerstörung beherbergte es ein bekanntes Gasthaus, heute befindet sich hier eine Weinbar. Mit ihrer traufstĂ€ndigen Barockfassade prĂ€gt die GrĂŒne Linde den SĂŒdrand des HĂŒhnermarktes. Über einem hohen Erdgeschoss aus Sandstein mit einer Bobbelage erheben sich zwei verputzte Fachwerk-Obergeschosse mit jeweils sechs Fensterachsen. Das Mansarddach trĂ€gt ein breites Zwerchhaus mit vier Fenstern und Dreiecksgiebel.cite-ref-90[90] Der Entwurf stammt von Macholz Kummer Architekten, Darmstadt.

Westlich der GrĂŒnen Linde folgen zwei weitere Nachbauten bedeutender Vorbilder, das Rote Haus (Markt 15)cite-ref-markt-15-91-0[91] und das Neue RoteHaus (Markt 17),cite-ref-markt-17-92-0[92] beide von Denkmalkonzept, Bad Nauheim und Jourdan & MĂŒller, Frankfurt am Main. Das erstmals 1322 erwĂ€hnte Neue Rote Haus stammte wohl bereits aus dem 14. Jahrhundert, der Nachbar aus dem 16. Jahrhundert. Die beiden HĂ€user waren schon frĂŒher innen miteinander verbunden, das Neue Rote Haus besaß keinen eigenen Eingang. Mit seiner im Wesentlichen aus nur drei EichenholzsĂ€ulen bestehenden Erdgeschosskonstruktion, die das gesamte Gewicht des darĂŒber befindlichen dreistöckigen GebĂ€udes trug, war das Neue Rote Haus ein Unikat der gesamten deutschen Fachwerklandschaft und eine weit ĂŒber die Stadt hinaus bekannte Attraktion. Es galt als ein herausragendes Beispiel fĂŒr mittelalterlichen StĂ€dtebau und Gemeinsinn im belebten Zentrum der Altstadt. Das Rote Haus bildete den Durchgang zum Tuchgaden und stand am Eingang des Metzgerviertels an der Langen Schirn, an der seit altersher die Frankfurter WĂŒrstchen verkauft wurden. Auch der Neubau wird von einer Metzgerei genutzt, die zuvor einen Verkaufsstand in der Kleinmarkthalle besaß.

SĂŒdlich der neuen HĂ€userzeile am Markt wurde 2013 bis 2016 das aus fĂŒnf GebĂ€udeteilen bestehende Stadthaus am Markt errichtet. Der Entwurf stammt von Meurer Architekten, Frankfurt, mit cba architectes, Luxemburg. Das Stadthaus dient zum einen dazu, die archĂ€ologischen Ausgrabungen der römischen Niederlassung auf dem DomhĂŒgel und der Kaiserpfalz Franconofurd dauerhaft zu konservieren und zugĂ€nglich zu machen; zum anderen als Begegnungs- und VeranstaltungsgebĂ€ude. Den Abschluss des GebĂ€udekomplexes nach Westen zur Schirn Kunsthalle Frankfurt bildet das Haus 5, ein WohngebĂ€ude. Es orientiert sich am Verlauf der historischen Gasse Tuchgaden.

Zwischen dem Straßenniveau des rekonstruierten Alten Marktes und der heutigen Bendergasse entlang der Schirn besteht ein Höhenunterschied von mehr als zwei Metern. Er wird im Abschnitt zwischen Neuem Roten Haus und dem westlichen Eingang zum U-Bahnhof Dom/Römer durch eine Mauer und Pergola aus Sandstein deutlich. In diesem Abschnitt blieb wegen der vorspringenden Rotunde der Schirn nicht genĂŒgend Platz fĂŒr eine sĂŒdliche HĂ€userzeile vis-Ă -vis der HĂ€user Markt 26 bis Markt 40 ĂŒbrig. Vor der Zerstörung zweigten in diesem Abschnitt drei schmale Gassen, Goldhutgasse, Drachengasse und Schwertfegergasse nach SĂŒden ab, die sich sĂŒdlich davon am FĂŒnffingerplĂ€tzchen wieder trafen.

Rebstock-Hof

Die Ostseite des Rebstock-Hofs bildet das Haus am Dom, das 2001 bis 2004 durch Umbau und Erweiterung des 1927 von Werner Hebebrand erbauten Hauptzollamtes entstand. Obwohl als Teil des Projekts Neues Frankfurt erbaut, erhielt das Hauptzollamt bereits damals als Reverenz an die umliegende Altstadtbebauung ein steiles, geschwungenes Satteldach, das beim Umbau erhalten blieb. Das Haus am Dom wurde am sĂŒdlichen Ende beim Umbau erweitert, so dass es einige Meter aus der historischen Bauflucht des Alten Markts hervorspringt und der rekonstruierten Goldenen Waage entsprechend naherĂŒckt. Das benachbarte Haus Großer Rebstock (Markt 8) hĂ€lt hingegen die ursprĂŒngliche Parzelle ein. Zwischen den beiden GebĂ€uden liegt der nördliche Zugang zum Rebstock-Hof. Dessen Nordseite bildet der Neubau Rebstock-Hof 2 (Markt 2, frĂŒher Im Rebstock 2),cite-ref-93[93] ein Wohn- und GeschĂ€ftshaus von Meurer, Frankfurt. Mit einer sandfarben verputzten Fassade und Schieferdach wirkt es wie ein Anbau am Haus am Dom. Am westlichen Hofrand schließt sich die von Jourdan & MĂŒller erbaute Rekonstruktion Hof zum Rebstock an (Braubachstraße 15, frĂŒher Im Rebstock 1).cite-ref-94[94] Das GebĂ€ude entstand Mitte des 18. Jahrhunderts, unter Verwendung Ă€lterer Bauteile des 1392 erstmals erwĂ€hnten gotischen VorgĂ€ngerbaus. Anstelle der sonst ĂŒblichen Auskragungen erhielten die beiden Fachwerkobergeschosse hölzerne LaubengĂ€nge vorgelagert, auch auf der RĂŒckseite zum Innenhof an der Neugasse. Das Satteldach ist durch ein Zwerchhaus mit rheinischem Wellengiebel und zwei Reihen Dachgauben gegliedert. Im Erdgeschoss des Hofs zum Rebstock betreibt der gemeinnĂŒtzige Frankfurter Verband ein SeniorencafĂ©. Das nördliche NachbargebĂ€ude Braubachstraße 21 (frĂŒher Im Rebstock 3) gehört schon zur Braubachstraße.cite-ref-braubach-21-67-1[67]

Im Rebstock-Ensemble kam der berĂŒhmte Frankfurter Schriftsteller und Heimatdichter Friedrich Stoltze am 21. November 1816 zur Welt.

HĂŒhnermarkt

Der HĂŒhnermarkt ist das Zentrum der Neuen Altstadt. Alle HĂ€user am HĂŒhnermarkt tragen die Adresse Markt, bis auf das Haus zum Esslinger, das schon zur Gasse Hinter dem LĂ€mmchen gehört. Acht der elf HĂ€user um den HĂŒhnermarkt sind Rekonstruktionen. FĂŒnf davon liegen an der SĂŒdseite bzw. an den Ecken zum Markt und sind im dortigen Straßenverlauf beschrieben. Es handelt sich um die HĂ€user GrĂŒne Linde (Markt 13) von Macholz Kummer Architekten,cite-ref-markt-13-89-1[89] Neues Paradies (Markt 14),cite-ref-markt-14-77-1[77] Rotes Haus (Markt 15),cite-ref-markt-15-91-1[91] Neues Rotes Haus (Markt 17)cite-ref-markt-17-92-1[92] und Schlegel (Markt 26).cite-ref-markt-26-78-1[78] Das Eckhaus Markt 22 Goldene Schere,cite-ref-domroemer-de-95-0[95] von Hans Kollhoff, Berlin, und Jourdan & MĂŒller, Frankfurt ist ein barocker viergeschossiger Bau mit achteckiger Dachlaterne. Markt 24 Eichhorn,cite-ref-96[96] ebenfalls von Kollhof und Jourdan & MĂŒller, ist wie sein sĂŒdlicher Nachbar Markt 26 ein Beispiel fĂŒr den strengen Klassizismus der 1809 erlassenen Bauordnung von Stadtbaumeister Johann Georg Christian Hess.

Die Nordseite wird gebildet von den rekonstruierten HĂ€usern Zum Esslinger (Hinter dem LĂ€mmchen 2)cite-ref-97[97] und Markt 20 Zur Flechte,cite-ref-98[98] zwischen denen die schmale Neugasse zur Braubachstraße verlĂ€uft. Beide HĂ€user sind gotischen Ursprungs, mit deutlichen ÜberhĂ€ngen in den Obergeschossen, die spĂ€ter barock umgebaut wurden. Dabei erhielten sie beide ein Mansarddach mit einem Zwerchhaus mit Dreiecksgiebel und Oculusfenster zum HĂŒhnermarkt. Das Haus zum Esslinger ist eine der Frankfurter GoethestĂ€tten: Es gehörte Goethes Tante Johanna Melber und ihrem Mann, dem HĂ€ndler Georg Adolf Melber. Der Dichter wohnte 1755/56 bei seiner Tante und setzte ihr in Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit ein literarisches Denkmal. 1841 kaufte Johann Matthias Andreae das Haus samt der darin befindlichen „Material- und Farbwarenhandlung“. Daraus entwickelte sich spĂ€ter die pharmazeutische Großhandlung Andreae-Noris Zahn. Ab Mai 2019 wird das Struwwelpeter-Museum das Haus nutzen.cite-ref-99[99]

Das um 1405 entstandene und in letzter Form im 17. Jahrhundert errichtete dreigeschossige Haus Schildknecht / Spiegel (Markt 18) bildete das nordöstliche EckgebĂ€ude des HĂŒhnermarktes. Es hatte mit fast zwei Metern den grĂ¶ĂŸten Überhang aller Frankfurter FachwerkhĂ€user. Es war das GebĂ€ude der Schuhmacherzunft und wies eine reiche Bemalung der Fassade auf. Stilistisch gehörte es der Renaissance an. Der Neubau von dreibund architekten, ballerstedt, helms, koblank, Bochum greift die typischen Stilelemente der spitz zulaufenden Wellengiebel auf.cite-ref-100[100] Auch sein sĂŒdlicher Nachbar, das Kleine Seligeneck (Markt 16) von Van den Valentyn–Architektur, Köln,cite-ref-101[101] orientiert sich stilistisch stark an seinem VorgĂ€nger, einem klassizistischen Bau der Zeit um 1830.

Hinter dem LĂ€mmchen

Das Nachbarhaus zum Haus zum Esslinger, Alter Esslinger (Hinter dem LĂ€mmchen 4)cite-ref-102[102] ist die Rekonstruktion eines im 17. Jahrhundert erbauten mĂ€chtigen dreigeschossigen Renaissance-Fachwerkhauses durch Dreysse Architekten, Frankfurt am Main. Über einem steinernen Erdgeschoss erheben sich zwei auskragende Fachwerkobergeschosse mit einer gegenĂŒber den NachbargebĂ€uden auffallend großen Geschosshöhe. Das traufstĂ€ndige Satteldach trĂ€gt ein zweigeschossiges verschiefertes Zwerchhaus mit Wellengiebel. Auch der „Alte Esslinger“ wird ab Mai 2019 durch das Struwwelpeter-Museum genutzt.

Das Vorderhaus des Goldenen LĂ€mmchen (Hinter dem LĂ€mmchen 6)cite-ref-103[103] wurde durch Macholz – Kummer Architekten, Darmstadt fĂŒr Architekt Claus Giel, Dieburg rekonstruiert. Das Fachwerk der beiden Obergeschosse ist, wie in Frankfurt seit dem 18. Jahrhundert ĂŒblich, verputzt. Das benachbarte Haus Klein NĂŒrnberg (Hinter dem LĂ€mmchen 8)cite-ref-104[104] stand an der Ecke des NĂŒrnberger HofgĂ€ĂŸchens, dem sĂŒdlichen Eingang zum NĂŒrnberger Hof. Der aus dem 16. Jahrhundert stammende dreigeschossige Renaissancebau wurde durch Dreysse Architekten, Frankfurt am Main und Jourdan & MĂŒller, Frankfurt am Main, rekonstruiert. An die frĂŒhere Bedeutung als Messehaus erinnert noch die gewölbte Halle, deren sechs Kreuzgewölbe auf zwei Mittelpfeilern ruhen. Der Neubau wird vom Evangelischen Regionalverband Frankfurt am Main als Gemeindehaus der Paulsgemeinde und der indonesischen Gemeinde genutzt.

Die einzige Rekonstruktion auf der SĂŒdseite der Gasse ist das Haus Goldene Schere (Markt 22, Seiteneingang, ehemals Hinter dem LĂ€mmchen 1) der Architekten Hans Kollhoff, Berlin und Jourdan & MĂŒller, Frankfurt am Main.cite-ref-domroemer-de-95-1[95] Das viergeschossige GebĂ€ude in klassizistischen Formen entstand im 18. Jahrhundert durch Umbau aus zwei Ă€lteren VorgĂ€ngerbauten. An deren Fassade zur Gasse Hinter dem LĂ€mmchen blieben die ÜberhĂ€nge der beiden Obergeschosse noch erhalten. Das westliche NachbargebĂ€ude ist das Hinterhaus des Alten Kaufhauses (Markt 30, ehemals Hinter dem LĂ€mmchen 3).cite-ref-markt-30-80-1[80] Das in die RĂŒckseite eingebaute barocke Sandsteinportal ist mit etwa fĂŒnf Metern Breite und 3,50 Metern Höhe die grĂ¶ĂŸte im Rahmen des Dom-Römer-Projekes eingesetzte Spolie. Es folgt das Hinterhaus der Goldenen Schachtel (Markt 32, ehemals Hinter dem LĂ€mmchen 5).cite-ref-markt-32-81-1[81] Am Alten Burggraf (Markt 34, ehemals Hinter dem LĂ€mmchen 7)cite-ref-markt-34-82-1[82] verlĂ€uft die Gasse in zwei rechten Winkeln um den Anbau des Steinernen Hauses. Es ist daher als Eckhaus mit einem zusĂ€tzlichen Zwerchgiebel ausgefĂŒhrt. Es folgen die beiden schmalen HĂ€user Goldenes Haupt (Markt 36, ehemals Hinter dem LĂ€mmchen 9)cite-ref-markt-36-83-1[83] und Stadt Mailand (Markt 38, ehemals Hinter dem LĂ€mmchen 11).cite-ref-markt-38-84-1[84]

Spolien

Im gesamten Projekt wurden 60 Spolien verbaut. Dies sind zumeist originale Teile der im Krieg zerstörten Bausubstanz, welche beim Nachkriegs-Aufbau zum Teil keine Verwendung gefunden hatten und deshalb bis dato an verschiedenen Orten gelagert wurden. Die grĂ¶ĂŸte Spolie ist ein barockes Portal von fĂŒnf Metern Breite und dreieinhalb Metern Höhe. Es gehörte ursprĂŒnglich zu einem Gartenhaus hinter dem Kleinen Taubenhof in der nordwestlichen Neustadt, der schon 1872 fĂŒr den Bau der Neuen Börse abgerissen worden war. Fried LĂŒbbecke ließ das Portal 1914 in den Garten des Liebieghauses versetzen, wo es fĂŒr 100 Jahre bis zu seiner Wiederverwendung im Haus Hinter dem LĂ€mmchen 5 (Altes Kaufhaus) blieb.cite-ref-105[105] Weitere auffĂ€llige Spolien sind das Winzerdenkmal an der Ecke des Hauses Braubachstraße 21/Rebstock-Hof und der Apfelweintrinker an der Ecke des Hauses Braubachstraße 23/Neugasse.

Rezeption

Öffentlich geĂ€ußerte Kritik und Zustimmung begleiteten das Projekt von Anfang an. Oft folgten die Argumentationslinien dabei dem gleichen Schema wie seit Beginn der Wiederaufbaudebatte unmittelbar nach der Zerstörung. Dieter Bartetzko vergleicht die Altstadt mit einem unergrĂŒndlich tiefen Brunnen, der aus den Mythen der Vergangenheit schöpfe und in der Gegenwart Leben spende. Er erinnert daran, dass der Brunnen auf dem HĂŒhnermarkt bereits in der Römerzeit gebohrt wurde und wahrscheinlich schon den Menschen der Karolingerzeit bewusst war, dass sie auf historischem Boden lebten. Das erklĂ€re, warum Frankfurt schon in seiner ersten urkundlichen ErwĂ€hnung 794 als locus celeber, als gefeierte StĂ€tte, bezeichnet werde. Die Altstadt bezeichnet er mit Nietzsche als architektonischen Palimpsest, der die Erinnerung an das Vergangene immer im Bewusstsein der StĂ€dter bewahre, egal wie oft er ĂŒberschrieben werde. Diese These erlĂ€utert er am Beispiel des Neubaus Großer Rebstock (Markt 8) und der Rekonstruktion Braubachstraße 21. Dagegen sei das Technische Rathaus, „als Betonmoloch mitten in die zuvor geschlossene HĂ€userzeile der Braubachstraße gerammt“, jahrzehntelang ein provokanter und ignoranter Fremdkörper im StadtgefĂŒge geblieben. Dies sei ihm, trotz seiner architektonischen QualitĂ€t, zum VerhĂ€ngnis geworden.cite-ref-106[106]

Dankwart Guratzsch weist auf den breiten Konsens hin, in dem der Wiederaufbau beschlossen wurde. „Es ist der Wille einer engagierten BĂŒrgerschaft [
]. Es ist ein StĂŒck BĂŒrgerstolz, der sich in diesen HĂ€usern manifestiert, und die besten Handwerker, KĂŒnstler, Denkmalexperten und Architekten wirken daran mit. [
] Der BĂŒrger der fast nur noch digital verorteten Gesellschaft versichert sich der verlorenen Anker seiner Herkunft und versieht sie mit der felsenfest massiven Aussteifung aus Zement.“cite-ref-107[107]

JĂŒrgen Tietz bezweifelt, dass die neue Altstadt einen Beitrag fĂŒr die Zukunft der Stadt leiste. Sie sei eine MĂ€rchenwelt, die Gefahr sei groß, dass „nur eine Puppenstube entsteht, eine Kulisse fĂŒr fotografierende Touristen, Selfie-Stick gezĂŒckt und Daumen hoch. Das, was historische AltstĂ€dte ausmacht, lĂ€sst sich nĂ€mlich nicht verordnen und auch nicht einfach bauen.“ Die schöpferischen Nachbauten seien „Fake-Architektur“, „zwischen Betonkonstruktion und vorgeblendeter Bruchsteinmauer blinzelt die DĂ€mmwolle hervor und beweist, dass sich Geschichte im Angesicht heutiger Bauvorschriften gar nicht originalgetreu nachbauen lĂ€sst“.cite-ref-108[108]

Ähnlich Ă€ußerte sich Philipp Oswalt. Es sei absurd, fĂŒr 200 Millionen so wenige Wohnungen zu bauen. Die Stadt habe den sozialen Wohnungsbau eingestellt, subventioniere Luxuswohnungen und privatisiere damit gleichsam öffentliche GĂŒter.cite-ref-109[109] Das ganze Dom-Römer-Projekt sei Ausdruck eines konservativen Zeitgeistes, der den Zerfall öffentlicher KohĂ€sion durch symbolisch-medialen Ersatz kaschiere. „Es geht gar nicht um die Frage, wie kann man da eine Stadt bauen, die heute gut brauchbar ist – es geht darum, ein Bild einer Stadt zu generieren“.cite-ref-110[110]

Scharfe Kritik am ganzen Projekt ĂŒbte Stephan TrĂŒby. Die Neue Altstadt gehe auf eine Initiative Claus Wolfschlags zurĂŒck, eines „Rechtsradikalen mit Verbindungen ins extremistische Milieu“. Das sei kein Zufall, „die Rekonstruktionsarchitektur entwickelt sich in Deutschland derzeit zu einem SchlĂŒsselmedium der autoritĂ€ren, völkischen, geschichtsrevisionistischen Rechten“. Es sei „skandalös, dass die Initiative eines Rechtsradikalen ohne nennenswerte zivilgesellschaftliche Gegenwehr zu einem aalglatten Stadtviertel mit scheinbar bruchlosen Wiederholungsarchitekturen fĂŒhrte“. Die Neue Altstadt sei „unterkomplexes Heile-Welt-Gebaue, das Geschichte auf ein eindimensionales Wunschkonzert reduziert 
 Eine Historie, in der der Nationalsozialismus, die deutschen Angriffskriege und der Holocaust allenfalls noch als Anekdoten einer ansonsten bruchlosen Nationalgeschichte ĂŒberleben“.cite-ref-111[111] TrĂŒbys Thesen fanden auch international Beachtung, beispielsweise im Observer.cite-ref-112[112]

Dem widerspricht der Architekturjournalist Enrico Santifaller. Die Debatte um die Altstadt habe historische Wurzeln, schon seit 1880 werde stets aufs Neue um ihre Gestaltung gerungen, wobei die Gegner und BefĂŒrworter von Rekonstruktionen in kein Rechts-Links-Schema passten. Schon der Wiederaufbau der Römerberg-Ostzeile sei auf eine Idee des SPD-OberbĂŒrgermeisters Rudi Arndt zurĂŒckgegangen. Gleichzeitig hĂ€tten Linke und Spontis den Frankfurter HĂ€userkampf angezettelt, „den Soziologen heute als AnfĂ€nge einer zweiten Heimatschutzbewegung ansehen“.cite-ref-db1-113-0[113] Entscheidend fĂŒr das Rekonstruktionsvorhaben der Neuen Altstadt sei der „Sturm der EntrĂŒstung“ gewesen, den die „bemerkenswert mediokren Fassadenansichten“ des Siegerentwurfes aus dem Wettbewerb von 2005 auslösten. „Anders als der mit dem zweiten Platz ausgezeichnete Entwurf 
, der u. a. mit einer vielwinkeligen Dachlandschaft dem Ort Tribut zollte, sollte in der historischen Mitte Frankfurts die »BausĂŒnde« Technisches Rathaus durch das ĂŒbliche triste WĂŒrfelhusten der Immobilienbranche ersetzt werden.“ Erst in der Folge habe sich eine Dynamik entwickelt, „in der die Vorstellung, nahe der höchsten Wolkenkratzer Kontinentaleuropas eine »alte« und »gemĂŒtliche« Stadt neu zu bauen, plötzlich konsensfĂ€hig wurde.“cite-ref-db1-113-1[113] Santifaller plĂ€diert dafĂŒr, auf ideologische Scheuklappen zu verzichten und „einen zweiten Blick zu riskieren“.cite-ref-114[114] Erst durch diesen sei möglich, neben allen banalen Nach- und Neuschöpfungen sowie Detailfehlern auch die „subtilen und fĂŒr Laien nicht immer lesbaren Hinweise auf BrĂŒche und DiskontinuitĂ€t“ etwa bei dem Haus Zu den Drei Römern oder dem GebĂ€ude Braubachstraße 21 sehen.

Auch Matthias Alexander weist in seiner Entgegnung auf TrĂŒbys Polemik darauf hin, dass „Rekonstruktionen politisch weder rechts noch links einzuordnen sind. Ihre Legitimation beziehen sie vor allem aus zwei Quellen: ihrer handwerklichen QualitĂ€t und ihrer bĂŒrgerschaftlichen Akzeptanz. Beides ist in Frankfurt gegeben.“cite-ref-115[115]

Hanno Rauterberg widerspricht der These, dass mit dem Wiederaufbau der Altstadt eine Auslöschung des Geschichts- und Schuldbewusstseins einhergehe. Allein die Debatte fĂŒhre dazu, dass mehr Menschen ĂŒber die Zerstörung und ihre HintergrĂŒnde nachdenken. Hingegen „fĂŒhlte sich kein Mensch in Frankfurt beim Anblick des jetzt abgerissenen Technischen Rathauses mahnend an Bombenkrieg und Schoah erinnert.“ Die meisten Kritiker mokierten sich ĂŒber Geschmacksfragen. „Oft heißt es, diese Art von Architektur sei bloß Kulissenzauber, unwahrhaftig, unauthentisch 
 Doch ist Architektur ja immer illusionĂ€r 
 Einzig in manchen Wohn- und Gewerbegebieten, wo jeder gestalterische Anspruch der Rendite geopfert wird, [ist] die Architektur tatsĂ€chlich wahrhaftig.“cite-ref-116[116]

Auch Laura WeißmĂŒller betont die QualitĂ€t und Detailliebe, mit der die Neue Altstadt gebaut wurde. Angefangen von der Planung ĂŒber die sorgfĂ€ltige BauausfĂŒhrung haben in Frankfurt alle Beteiligten, Bauherren, Architekten, Planer und Bauunternehmen an einem Strang gezogen. „Man wĂŒrde sich wĂŒnschen, dass einmal so viel Liebe fĂŒrs Detail und Sorgfalt in ein Bauprojekt gesteckt wird, das nicht so tut, als hĂ€tte es den Zweiten Weltkrieg nie gegeben“.cite-ref-117[117]

Michael Guntersdorf berichtet im GesprĂ€ch mit Matthias Alexander ĂŒber seine Erfahrungen mit dem Dom-Römer-Projekt. Bei dem Projekt sei es im Kern um Stadtreparatur gegangen. Ein Hauptgewinn des Projekts sei die Wiedergewinnung der Braubachstraße. In den vergangenen 70 Jahren sei praktisch kein Stadtraum entstanden, der die QualitĂ€t der neuen Altstadt hĂ€tte. Die Ensemblewirkung sei noch besser als ursprĂŒnglich gedacht. Plötzlich seien die Architekten in der Defensive und fĂŒhrten eine berufsstĂ€ndische Befindlichkeitsdiskussion. Man könne aus dem Projekt fĂŒr kĂŒnftige Neubauprojekte lernen, „dass man mehr Tiefgang in der BeschĂ€ftigung mit der Architektur braucht. Es darf nicht mehr darum gehen, nur Volumen zu schaffen. Man muss mit besonderen Gestaltungselementen fĂŒr Identifikation sorgen. Man muss sich mehr MĂŒhe mit den Details geben“. Er wendet sich gegen Kritik, dass man fĂŒr das gleiche Geld viele Sozialwohnungen hĂ€tte bauen können; dieses Denken sei „total beschrĂ€nkt“. „Das war eine sinnvolle Investition, sie bringt die Stadt nach vorne. Gerade die AuslĂ€nder, die wir ĂŒber die Baustelle gefĂŒhrt haben, waren der Meinung, dass sich die Frankfurter schon viel frĂŒher auf ihre Geschichte als europĂ€ische Metropole hĂ€tten besinnen sollen.“ Persönlich gefallen ihm die beiden Neubauten Zu den Drei Römern (Markt 40) und Großer Rebstock (Markt 8) am besten; am wenigsten gelungen seien die Goldene Schachtel (Markt 32) und ihr Nachbar Alter Burggraf.cite-ref-118[118]

Andreas Maier beschreibt die Neue Altstadt fĂŒr das Reiseblatt der FAZ vom „schönsten und nutzlosesten Ort Frankfurts“ aus, dem Belvederchen der Goldenen Waage, „Auge in Auge mit dem Domturm“.cite-ref-119[119] Das 1944 zerstörte Belvederchen kannte er aus „BildbĂ€nden ĂŒber das alte Frankfurt“, die er als junger Mann studierte, „die Beschwörung einer nicht mehr imaginierbaren Epoche, 
 reine Historie 
 Frankfurt als Möglichkeit zum totalen Idyll.“ Er setzt sich dann zunĂ€chst grundsĂ€tzlich mit architektonischen Rekonstruktionen auseinander, am Beispiel des Dresdner Zwingers, des Knochenhaueramtshauses und der Warschauer Altstadt, die auf unterschiedliche Weise die Erinnerung an ihre Zerstörung wahrten. Er erinnert an einen frĂŒheren Artikel, den er zum geplanten Abriss des Technischen Rathauses und zu Rekonstruktionen in der Altstadt fĂŒr Die Zeit schrieb, und in dem er sich ĂŒber die „Fachwerk-Sehnsucht“ lustig machte, die „Sehnsucht nach einer Stadt, die so aussieht, wie die StĂ€dte aussehen, die die Frankfurter als Touristen vielleicht auch gern besuchen“.cite-ref-120[120] Nach einer Besichtigung der Baustelle zeigt er sich jedoch beeindruckt von der QualitĂ€t der BauausfĂŒhrung und auch der Architektur, von der Begeisterung der Handwerker. Er konstatiert: „Wertvolle Materialien, traditionelle Handwerkskunst, alles vom Feinsten. Mit seiner neuen Altstadt, die auch im Manufactum-Katalog stehen könnte, macht sich Frankfurt selbst ein Geschenk. Und als PralinĂ© obendrauf gibt es das Belvederchen.“ Besonders beeindruckt ihn, neben dem Belvederchen, das Haus Schönau (Markt 10) – „ein ganz schmales Ding mit tief heruntergezogener Schieferfassade 
 und leichter konvexer Wölbung der elegant gestuften Vorderfront. Wahrscheinlich ein absolutes Unikat.“

Literatur

Zusammenfassende Darstellungen

‱ Matthias Alexander (Hrsg.): Die neue Altstadt. SocietĂ€tsverlag, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-95542-307-0.
‱ Philipp Sturm, Peter Cachola Schmal (Hrsg.): Die immer Neue Altstadt. Bauen zwischen Dom und Römer seit 1900. (= Katalog zur Ausstellung Die immer Neue Altstadt im Deutschen Architekturmuseum), Jovis-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-86859-501-7.
‱ Stadt Frankfurt am Main (Hrsg.): Frankfurtbaut. Sonderausgabe zur Einweihung des DomRömer-Quartiers (stadtplanungsamt-frankfurt.de [PDF; abgerufen am 22. Januar 2019] ersch. zum Eröffnungsfest vom 28. bis 30. September 2018).

Planung und Standpunkte

‱ Stadtplanungsamt Frankfurt am Main: Im Dialog 1 – StĂ€dtebauliche und architektonische Neuordnung zwischen Dom und Römer. BeitrĂ€ge zum Expertenhearing am 18. November 2005. Frankfurt am Main 2006.
‱ Dietrich-Wilhelm Dreysse, Volkmar Hepp, Björn Wissenbach, Peter Bierling: Planung Bereich Dom-Römer. Dokumentation Altstadt. Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Oktober 2006 (PDF; 14,8 MB); Link.
‱ Deutscher Werkbund Hessen e. V.: Standpunkte – Zur Bebauung des Frankfurter Römerbergs. Frankfurt am Main 2007.
‱ Dietrich-Wilhelm Dreysse, Björn Wissenbach: Planung Bereich–Dom Römer. Spolien der Altstadt 1. Dokumentation der im Historischen Museum lagernden Originalbauteile Frankfurter BĂŒrgerhĂ€user. Stadtplanungsamt, Frankfurt am Main 2008 (online (Memento vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)).
‱ Bundesministerium fĂŒr Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: IdentitĂ€t durch Rekonstruktion? Positionen zum Wiederaufbau verlorener Bauten und RĂ€ume. Dokumentation der Baukulturwerkstatt vom 16. Oktober 2008 in Berlin. Berlin 2009.

Rezeption

‱ Benedikt Crone: Dom-Römer-Areal in Frankfurt am Main. In: Bauwelt, 16/2017, S. 30–37 (PDF).
‱ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Neue Altstadt Frankfurt. Die Inszenierung eines Traums – Die neue Altstadt ist eine Niederlage fĂŒr die zeitgenössische Architektur. In: Frankfurter Rundschau, 10. Mai 2018.
‱ Stefan LĂŒddemann: Frankfurter Altstadt: Ein transplantiertes Herz. In: Neue OsnabrĂŒcker Zeitung, 10. Mai 2018.
‱ Falk JĂ€ger: Altstadtrenovierung: Was Berlin von Frankfurt lernen kann. In: Tagesspiegel, 14. Mai 2018.
‱ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Neue Frankfurter Altstadt. Kulissenarchitektur fĂŒr Touristenmassen. In: Frankfurter Rundschau, 24. Mai 2018.
‱ Was darf moderne Architektur heute? (ttt – titel thesen temperamente) auf YouTube, 3. Juni 2018.
‱ Rainer Haubrich: Frankfurt zeigt, wie man heute eine Altstadt baut. In: Die Welt, 28. September 2018.
‱ Matthias Alexander: Frankfurter Altstadt: Ganz bei sich. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. September 2018.
‱ Felix Obermair: Retrotopia: eine Gefahr auch in der Architektur? RĂŒckwĂ€rtsgewandte Utopien am Beispiel der Frankfurter Altstadtrekonstruktion. In: Grazotopia 2020, abgerufen am 8. Oktober 2023.

Weblinks

Commons

: Dom-Roemer-Projekt (Frankfurt am Main)

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Dom Römer – Internetseite der DomRömer GmbH.

Medienberichte und Programmhinweise

‱ Vergleichsbilder frĂŒhere und wiederaufgebaute Altstadt, 29. Januar 2018.
‱ Die neue Frankfurter Altstadt – ein Jahrhundertprojekt, Videobericht (depubliziert), hr-fernsehen, 24. September 2018.
‱ Jetzt wird gefeiert: Neue Frankfurter Altstadt eröffnet, Videobericht der hessenschau, 28. September 2018.

Videos und Dokumentationen

‱ F.A.Z. exklusiv: Mit der Drohne ĂŒber Frankfurts neue Altstadt auf YouTube, 17. April 2018.
‱ F.A.Z.: Frankfurts neue Altstadt – Ein bisschen wie Museum auf YouTube, 14. Mai 2018.
‱ hr-fernsehen: Im Herzen Frankfurts – Die neue Altstadt (44:27 Min.) auf YouTube, 29. September 2018. – Im Herzen Frankfurts – Die neue Altstadt, Begleittext, 29. September 2018.
‱ hr-fernsehen: Frankfurts neue Mitte – die Altstadt ist eröffnet! (29:05 Min.) auf YouTube, 29. September 2018. – Frankfurts neue Mitte – die Altstadt ist eröffnet!, Begleittext, 29. September 2018.

Fußnoten

Dies war die bis zur Zerstörung 1944 ĂŒbliche Bezeichnung. Abweichend hiervon verwandte die Dom-Römer GmbH fĂŒr dieses GebĂ€ude (Markt 17) zeitweise die Bezeichnung

Rotes Haus

und fĂŒr das NachbargebĂ€ude (Markt 15) die Bezeichnung

Neues Rotes Haus

. Der Namenswechsel folgte der 2006 im Auftrag der Stadt Frankfurt erstellten

Dokumentation Altstadt

.

Dies entspricht der bis zur Zerstörung 1944 ĂŒblichen Bezeichnung. Abweichend hiervon verwandte die Dom-Römer GmbH fĂŒr dieses GebĂ€ude (Markt 15) zeitweise die Bezeichnung

Neues Rotes Haus

. Der Namenswechsel folgte der 2006 im Auftrag der Stadt Frankfurt erstellten

Dokumentation Altstadt

.

Einzelnachweise

cite-note-11. ↑ Manfred Gerner: Fachwerk in Frankfurt am Main. Frankfurter Sparkasse von 1822 (Polytechnische Gesellschaft) (Hrsg.), Verlag Waldemar Kramer, Frankfurt am Main 1979, ISBN 3-7829-0217-3.
cite-note-22. ↑ 90 Millionen Euro Defizit bei Altstadt. 6. Januar 2019, abgerufen am 9. Dezember 2025.
cite-note-33. ↑ JĂŒrgen Wahl: Der römische MilitĂ€rstĂŒtzpunkt auf dem Frankfurter DomhĂŒgel. Mit einer Untersuchung zur germanischen Besiedlung des Frankfurter Stadtgebiets in vorflavischer Zeit. Habelt, Bonn 1982, ISBN 3-7749-1960-7 (= Schriften des Frankfurter Museums fĂŒr Vor- und FrĂŒhgeschichte 6).
cite-note-44. ↑ Die BauzĂ€une fallen: Eröffnung der neuen Frankfurter Altstadt bei par.frankfurt.de, der frĂŒheren Website der Stadt Frankfurt am Main
cite-note-faz180509-55. ↑ Matthias Alexander, Rainer Schulze, Helmut Fricke: Die neueste Altstadt der Welt. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 9. Mai 2018 (FAZ.net [abgerufen am 6. November 2018]).
cite-note-altstadtfest-66. ↑ Altstadtfest Frankfurt, offizielle Website, abgerufen am 1. Oktober 2018.
cite-note-rahmenkonzept-77. ↑ Anlage zur Magistratsvorlage M231
cite-note-altstadtfest2-88. ↑ Über 250.000 Besucher: Alle wollten zum Altstadtfest bei par.frankfurt.de, der frĂŒheren Website der Stadt Frankfurt am Main, abgerufen am 1. Oktober 2018.
cite-note-99. ↑ Auszeichnung durch Messe-Award: Stadt Frankfurt gewinnt Preis fĂŒr neue Altstadt, fnp.de, 16. MĂ€rz 2019.
cite-note-1010. ↑ Wortprotokoll ĂŒber die 19. Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 15. Dezember 1994 (14.03 Uhr bis 23.40 Uhr). In: PARLIS – Parlamentsinformationssystem der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main. Abgerufen am 7. August 2011.
cite-note-faz-net-20041108-1111. ↑ Stadtplanung – Umbau statt Abriß – neue PlĂ€ne fĂŒr Technisches Rathaus in Frankfurt. In: faz.net. 8. November 2004, abgerufen am 11. Mai 2018.
cite-note-1212. ↑ Agnes Schönberger: Ein Offenbacher als Ideengeber. In: fr.de, 5. Januar 2019.
cite-note-1313. ↑ Etatantrag E 187 2004 vom 24. November 2004 (letzte Aktualisierung des Sachstandes: 21. Dezember 2004). In: PARLIS – Parlamentsinformationssystem der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main. Abgerufen am 7. August 2011.
cite-note-1414. ↑ Wortprotokoll ĂŒber die 39. Plenarsitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, dem 16. Dezember 1994 (16.02 Uhr bis 21.45 Uhr). In: PARLIS – Parlamentsinformationssystem der Stadtverordnetenversammlung Frankfurt am Main. Abgerufen am 7. August 2011.
cite-note-1515. ↑ Matthias Alexander: Stadtplanung – Beim Technischen Rathaus auf dem Weg zur großen Lösung. In: faz.net, 4. September 2005.
cite-note-faz-net-1616. ↑ Abriß des Technischen Rathauses gesichert. In: faz.net, 25. Juli 2005.
cite-note-1717. ↑ Neue Altstadt – KSP gewinnen Wettbewerb fĂŒr Zentrum von Frankfurt (19. September 2005). In: BauNetz. Abgerufen am 16. August 2009.
cite-note-1818. ↑ GĂŒnter Murr: Der lange Weg zur neuen Frankfurter Altstadt., In: fnp.de, 8. Mai 2018.
cite-note-1919. ↑ StĂ€dtebaulicher Wettbewerb fĂŒr Areal des Technischen Rathauses entschieden. In: faz.net, 16. September 2005.
cite-note-2020. ↑ Stadtplanung: Dezernat will Architektenwettbewerbe fĂŒr Frankfurts neue Mitte In: faz.net, 20. September 2005.
cite-note-2121. ↑ SPD will BĂŒrger zu kĂŒnftiger Altstadt-Bebauung befragen. In: faz.net, 23. September 2005.
cite-note-2222. ↑ Rekonstruktion! Warum?, Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung, Katja Marek, 20. April 2010.
cite-note-2323. ↑ Ideen fĂŒr den Wiederaufbau. In: faz.net, 7. Oktober 2005.
cite-note-2424. ↑ Die CDU will die Gewerbesteuer senken. In: faz.net, 2. November 2005.
cite-note-2525. ↑ Matthias Alexander: Sonderausschuß zur Altstadt. Viele WĂŒnsche und manche Bedenken. In: faz.net, 8. Dezember 2005.
cite-note-2626. ↑ „Ich will Frankfurt sein Herz zurĂŒckgeben“. In: faz.net, 31. Dezember 2005.
cite-note-2727. ↑ Matthias Alexander: Ansichten zur Altstadt. In: faz.net, 7. Mai 2006.
cite-note-2828. ↑ Matthias Alexander: Altstadt. Arbeitsgruppe fĂŒr das Altstadt-Areal. In: faz.net, 7. September 2006.
cite-note-2929. ↑ Dom-Römer-Areal | Stadtplanungsamt Frankfurt am Main. Abgerufen am 9. Dezember 2025.
cite-note-3030. ↑ Bedeutsame Altstadt-HĂ€user werden „qualitĂ€tvoll“ rekonstruiert. In: faz.net.
cite-note-3131. ↑ Stadt Frankfurt kauft Technisches Rathaus sofort zurĂŒck. In: faz.net, 31. Januar 2007.
cite-note-3232. ↑ Sieben AltstadthĂ€user sollen rekonstruiert werden. In: faz.net, 7. Mai 2007.
cite-note-3333. ↑ FAZ.NET-Spezial: Die Zukunft der Frankfurter Altstadt. In: faz.net, 25. Juni 2008.
cite-note-3434. ↑ Eine Totalrekonstruktion ist noch denkbar. In: faz.net, 7. September 2007.
cite-note-3535. ↑ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Gefahr des Aufschwimmens. In: Frankfurter Rundschau, 29. November 2008.
cite-note-3636. ↑ Matthias Alexander: Stadt Frankfurt grĂŒndet Baugesellschaft fĂŒr Altstadt. In: faz.net, 10. Juli 2009.
cite-note-3737. ↑ Matthias Alexander: Altstadtprojekt kostet gut 100 Millionen Euro. In: faz.net, 10. Oktober 2009.
cite-note-3838. ↑ Matthias Alexander: Stadthaus auf Fundament der Königshalle. In: faz.net, 19. Dezember 2009.
cite-note-3939. ↑ Matthias Alexander: Stadthaus-EntwĂŒrfe werden ĂŒberarbeitet. In: faz.net, 26. August 2010.
cite-note-quartier-4040. ↑ Dom-Römer-Projekt: Übersichtskarte des Quartiers
cite-note-4141. ↑ Rainer Schulze: Weitere Rekonstruktionen an HĂŒhnermarkt und Krönungsweg. In: faz.net, 11. Juni 2010.
cite-note-4242. ↑ In Frankfurts Altstadt werden höchstens 17 HĂ€user rekonstruiert. In: faz.net, 15. MĂ€rz 2011.
cite-note-4343. ↑ Gestaltungssatzung fĂŒr das Dom-Römer-Areal. (PDF) In: Amtsblatt Nr. 7, 141. Jahrgang. Stadt Frankfurt am Main, 16. Februar 2010, S. 127, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 18. Juli 2021; abgerufen am 1. Oktober 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.domroemer.de
cite-note-4444. ↑ Matthias Alexander: Meurer Architekten setzen sich durch. In: faz.net, 24. September 2010.
cite-note-masterplanung-4545. ↑ Dom-Römer-Projekt: Masterplanung. (PDF; 1,3 MB) Archiviert vom Original; abgerufen am 7. November 2018.
cite-note-4646. ↑ Initiative „Altstadt retten“ Frankfurt
cite-note-4747. ↑ Matthias Alexander: Altstadt-Projekt insgesamt in Gefahr. In: faz.net, 9. Februar 2012.
cite-note-4848. ↑ Altstadt-Streit wieder am Lodern. In: hr-online.de. 14. Februar 2012, archiviert vom Original; abgerufen am 10. September 2012.
cite-note-4949. ↑ Felix Helbig: Ende eines Frankfurter Stadtkapitels. In: Frankfurter Rundschau, 12. April 2010.
cite-note-5050. ↑ rheinmaintv: Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt hat begonnen auf YouTube, 11. Oktober 2012..
cite-note-5151. ↑ Dom-Römer-Projekt: Das DomRömer-Projekt macht sichtbare Fortschritte
cite-note-fr-2013-07-02-5252. ↑ Florian Leclerc: Parkhaus Dom Römer: Frisch saniert. In: Frankfurter Rundschau. 2. Juli 2013, abgerufen am 24. August 2016: „Das alte Parkhaus Römerberg entstand in der Zeit, als das Technische Rathaus, der U-Bahn-Anschluss und das Historische Museum errichtet wurden.“
cite-note-journal-ffm-2013-07-01-5353. ↑ Nicole Brevoord: Das Parkhaus Dom Römer eröffnet am 2. Juli – 480 StellplĂ€tze in der City mehr. In: journal-frankfurt.de. 1. Juli 2013, abgerufen am 24. August 2016: „BĂŒrgermeister und Planungsdezernent Olaf Cunitz »Das hat fĂŒr mich als BĂŒrgermeister eine besondere Bedeutung, weil die Tiefgarage der Eckpfeiler und das Fundament des DomRömer Areals ist.«“
cite-note-regiomelder-2013-06-20-5454. ↑ Eröffnung des Parkhaus „Dom Römer“ Anfang Juli. In: regiomelder-frankfurt.de. 20. Juni 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 22. Januar 2021; abgerufen am 25. August 2016: „Mit Skizze der unterirdischen Ausdehnung des Parkhauses.“ Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.regiomelder-frankfurt.de
cite-note-5555. ↑ Dom-Römer-Projekt: Parkhaus DomRömer: 
 der nördliche Teil der Tiefgarage wird nach seiner Neuerstellung auch die Keller und FunktionsrĂ€ume der neuen AltstadthĂ€user aufnehmen. Das Parkhaus ist damit Fundament der Neubebauung im Norden.
cite-note-5656. ↑ Letzte Blicke auf den Schirn-Tisch. In: Frankfurter Neue Presse, 7. August 2012.
cite-note-5757. ↑ Grundstein fĂŒr neue Altstadt gelegt. In: faz.net, 23. Januar 2012.
cite-note-5858. ↑ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Areal Dom-Römer: Frankfurts Altstadt wird immer teurer. In: Frankfurter Rundschau. 15. Dezember 2015, abgerufen am 15. Dezember 2015.
cite-note-5959. ↑ Rainer Schulze: Stadthaus Frankfurt: Ein neuer Rahmen fĂŒr den Domturm. In: faz.net, 13. Juni 2016.
cite-note-6060. ↑ GĂŒnter Murr: Richtfest: Hunderte wollen Frankfurts neue Altstadt sehen. In: Frankfurter Neue Presse. 16. Oktober 2016, abgerufen am 1. Dezember 2016.
cite-note-6161. ↑ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Frankfurt: Altstadt wird noch teurer. In: fr-online.de. Archiviert vom Original; abgerufen am 13. Dezember 2016.
cite-note-6262. ↑ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Rekonstruktion: Frankfurter Altstadt ab Februar offen. In: Frankfurter Rundschau, 20. November 2017.
cite-note-6363. ↑ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Neue Altstadt in Frankfurt. In: Frankfurter Rundschau, 21. Januar 2018.
cite-note-6464. ↑ Claus-JĂŒrgen Göpfert: Stadtentwicklung in Frankfurt: Neue Frankfurter Altstadt ist bald fertig. In: Frankfurter Rundschau. 4. Oktober 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 5. Oktober 2017; abgerufen am 4. Oktober 2017. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fr.de
cite-note-6565. ↑ Rainer Schulze: Neue Altstadt: Keine ĂŒberraschenden Mehrkosten erwartet. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 26. Juli 2018, abgerufen am 26. Oktober 2018.
cite-note-6666. ↑ Hannes Hintermeier: Wie alt kann Aktuelles sein? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 22. September 2018 (FAZ.net [abgerufen am 1. Oktober 2018]).
cite-note-braubach-21-6767. ↑ Braubachstraße 21. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-6868. ↑ Braubachstraße 23. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-6969. ↑ Braubachstraße 25b (Neugasse) „Goldenes Kreuz“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-7070. ↑ Dietrich-Wilhelm Dreysse, Volkmar Hepp, Björn Wissenbach, Peter Bierling: Planung Bereich Dom – Römer. Dokumentation Altstadt. Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2006, Haus 7 (S. 41)(online; PDF; 14,8 MB)
cite-note-7171. ↑ Braubachstraße 27. In: Dom Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-7272. ↑ Braubachstraße 29. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-7373. ↑ Braubachstraße 31 „Zum Glauburger Hof“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-7474. ↑ Markt 8 „Großer Rebstock“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-7575. ↑ Markt 10 „Schönau“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-7676. ↑ Markt 12 „Vorderer Schildknecht“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-markt-14-7777. ↑ Markt 14 „Neues Paradies“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-markt-26-7878. ↑ Markt 26 „Schlegel“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-7979. ↑ Markt 28 „WĂŒrzgarten“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-markt-30-8080. ↑ Markt 30 „Altes Kaufhaus“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-markt-32-8181. ↑ Markt 32 „Goldene Schachtel“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-markt-34-8282. ↑ Markt 34 „Alter Burggraf“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-markt-36-8383. ↑ Markt 36 „Goldenes Haupt“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-markt-38-8484. ↑ Markt 38 „Stadt Mailand“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-8585. ↑ Markt 40 „Zu den drei Römern“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 6. November 2018.
cite-note-8686. ↑ Markt 5 „Goldene Waage“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 7. November 2018.
cite-note-8787. ↑ Markt 7 „Weißer Bock“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 7. November 2018.
cite-note-8888. ↑ Markt 9+11 „Kleiner Vogelsang“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 7. November 2018.
cite-note-markt-13-8989. ↑ Markt 13 „GrĂŒne Linde“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 7. November 2018.
cite-note-9090. ↑ Dietrich-Wilhelm Dreysse, Volkmar Hepp, Björn Wissenbach, Peter Bierling: Planung Bereich Dom – Römer. Dokumentation Altstadt. Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2006, Haus 39 (S. 74) (online; PDF; 14,8 MB)
cite-note-markt-15-9191. ↑ Markt 15 „Rotes Haus“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 7. November 2018.
cite-note-markt-17-9292. ↑ Markt 17 „Neues Rotes Haus“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 7. November 2018.
cite-note-9393. ↑ Markt 2 (Rebstock-Hof 2). In: Dom-Römer GmbH. Ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 9. November 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.domroemer.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-9494. ↑ Hof zum Rebstock. In: Dom-Römer GmbH. Ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 9. November 2018.@1@2Vorlage:Toter Link/www.domroemer.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-domroemer-de-9595. ↑ Markt 22 „Goldene Schere“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 9. November 2018.
cite-note-9696. ↑ Markt 24 „Eichhorn“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 9. November 2018.
cite-note-9797. ↑ Hinter dem LĂ€mmchen 2 „Zum Esslinger“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 9. November 2018.
cite-note-9898. ↑ Markt 20 „Zur Flechte“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 9. November 2018.
cite-note-9999. ↑ Beate Zekorn-von Bebenburg: Struwwelpeter zieht um, www.struwwelpeter-museum.de, abgerufen am 29. September 2018.
cite-note-100100. ↑ Markt 18 „Haus Schildknecht“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 9. November 2018.
cite-note-101101. ↑ Markt 16 „Kleines Seligeneck“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 9. November 2018.
cite-note-102102. ↑ Hinter dem LĂ€mmchen 4 „Alter Esslinger“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 10. November 2018.
cite-note-103103. ↑ Hinter dem LĂ€mmchen 6 „Goldenes LĂ€mmchen“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 10. November 2018.
cite-note-104104. ↑ Hinter dem LĂ€mmchen 8 „Klein NĂŒrnberg“. In: Dom-Römer GmbH. Abgerufen am 10. November 2018.
cite-note-105105. ↑ Alte Steine fĂŒr neue AltstadtgemĂ€uer. In: Journal Frankfurt. 25. MĂ€rz 2015, abgerufen am 30. Dezember 2019.
cite-note-106106. ↑ Dieter Bartetzko: Mut zum Traum, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. April 2015.
cite-note-107107. ↑ Dankwart Guratzsch: Warum uns stĂ€dtische Rekonstruktion gut tut – Frankfurt baut sein prĂ€chtiges historisches Zentrum neu auf. In: Die Welt, 8. April 2015.
cite-note-108108. ↑ JĂŒrgen Tietz: Frankfurts rekonstruierte «Altstadt»: MĂ€rchenstunde am Main. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung, 20. MĂ€rz 2017.
cite-note-109109. ↑ Philipp Oswalt: Geschichte, wie sie niemals war In: Merkur, Ausgabe September 2018.
cite-note-110110. ↑ Philipp Oswalt: Die neue Frankfurter Altstadt – „Fake-Ästhetik“ im öffentlichen Raum? In: deutschlandfunk, 6. Mai 2018.
cite-note-111111. ↑ Stephan TrĂŒby: Wir haben das Haus am rechten Fleck In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 8. April 2018.
cite-note-112112. ↑ Rowan Moore: Is far-right ideology twisting the concept of ‚heritage‘ in German architecture? in The Guardian, 6. Oktober 2018, abgerufen am 4. Januar 2018.
cite-note-db1-113113. ↑ Enrico Santifaller: Die Frankfurter Altstadt hat viele MĂŒtter und VĂ€ter, in: db–Deutsche Bauzeitung, 1. Juni 2018.
cite-note-114114. ↑ Enrico Santifaller: Ein Bisschen von Allem, in: db–Deutsche Bauzeitung, 1. Oktober 2018.
cite-note-115115. ↑ Matthias Alexander: Neue Frankfurter Altstadt: Wir waren schon weiter. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16. Mai 2018.
cite-note-116116. ↑ Hanno Rauterberg: Altstadt fĂŒr alle! Frankfurt debattiert ĂŒber rekonstruierte BĂŒrgerhĂ€user, völkische Unterwanderung und die Zukunft der Schönheit. In: zeit.de, 16. Mai 2018.
cite-note-117117. ↑ Laura WeißmĂŒller: Frankfurter Altstadt: Das Wirtschaftssystem entscheidet, wie gebaut wird. In: SĂŒddeutsche Zeitung, 14. Mai 2018.
cite-note-118118. ↑ Im GesprĂ€ch: Michael Guntersdorf, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Dom-Römer GmbH, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27. September 2018.
cite-note-119119. ↑ Andreas Maier: Macht hoch die TĂŒr, die Tor’ macht weit. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. Nr. 296, 21. Dezember 2017, S. R1 (faz.net [abgerufen am 23. November 2018]).
cite-note-120120. ↑ Andreas Maier: Fachwerk fĂŒr Alle! In: Die Zeit. 18. Mai 2006 (zeit.de [abgerufen am 23. November 2018]).
cite-note-1211. Dietrich-Wilhelm Dreysse, Volkmar Hepp, Björn Wissenbach, Peter Bierling: Planung Bereich Dom – Römer. Dokumentation Altstadt. Stadtplanungsamt der Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main 2006, Haus 40 (S. 75) und Haus 41 (S. 76–77) (online; PDF; 14,8 MB).

50.1109238.683701coordinatesKoordinaten: 50° 6â€Č 39,3″ N, 8° 41â€Č 1,3″ O